Köln Nachrichten Köln Nachrichten

K_herkulesstrasse_21122014b

Eines der größten städtischen Flüchtlingsunterkünfte in Köln an der Herkulesstraße

Flüchtlingsrat: Sexuelle Übergriffe auf Bewohnerinnen in Kölner Heimen

Köln | In Kölner Flüchtlingsunterkünften hat es in den vergangenen Monaten offenbar mehrfach sexuelle Übergriffe auf Bewohnerinnen gegeben. "Wir haben nach und nach von verschiedenen Fällen erfahren, in denen Frauen und Kinder von Männern sexuell belästigt wurden", sagte Claus-Ulrich Prölß, Geschäftsführer des Kölner Flüchtlingsrats, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagsausgabe). Einen genauen Überblick über die Zahl der Fälle habe er nicht.

Er rechne aber mit einer relativ hohen Dunkelziffer. Das liege zum einen daran, dass viele Frauen sich aus Schamgefühl überhaupt nicht melden würden. "Das größere Problem besteht darin, dass es in den Flüchtlingsunterkünften der Stadt keine Betreuerinnen gibt, die explizit als Vertrauenspersonen für Frauen zuständig sind, die sexuell belästigt wurden", so Prölß.

Sie würden sich einem männlichen Sicherheitsmitarbeiter der Erfahrung nach eher nicht anvertrauen. Als eine der Ursachen für die sexuellen Übergriffe betrachtet Prölß auch den kulturellen Hintergrund einiger Flüchtlinge. Sie seien zum Teil aufgewachsen, ohne mit Eltern und Partnern jemals offen über Sexualität gesprochen zu haben.

Das gelte in vielen der Herkunftsländer als absolutes Tabuthema. Hinzu kämen die oft schlechten Bedingungen in den Kölner Flüchtlingsheimen. "Da fehlt es an so einfachen Dingen wie einer Tür mit Schloss, damit alleinstehende und alleinerziehende Frauen hinter sich abschließen können", sagte Prölß.

In Massenunterkünften wie etwa Hallen gebe es zum Teil überhaupt keine Türen. Prölß warnte davor, aus den sexuellen Übergriffen in den Wohnheimen falsche Schlüsse zu ziehen. Das bedeute selbstverständlich nicht, dass männliche Flüchtlinge generell zu solchen Taten neigen würden.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

reker_26022016

Köln | Die Stadt Köln hat heute mitgeteilt, dass Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Schirmherrschaft über die Menschenkette zur Abschaltung der Atomreaktoren in Tihange übernommen habe. Die Forderung: Stillegung des belgischen Atomreaktors Tihange 2. Die Kölner Parteien CDU, FDP, Grüne, Linke und SPD fordern die Bürger Kölns auf, sich an der Menschenkette zu beteiligen.

nachklick_22_06_17

Köln | NACHKLICK 21. -22. Juni, 17-17 Uhr | Der report-K Rückblick auf die Nachrichten der vergangenen 24 Stunden aus Köln, Deutschland und der Welt | Vermisster Jugendlicher aus Rodenkirchen tot am linksrheinischen Ufer in Köln-Niehl geborgen. Spielzeit 2017/18 am Freie Werkstatt-Theater. Ozonwerte am 22. Juni überschreiten Informationsschwelle in NRW. Der Musiker Gunter Gabriel ist tot. Kölner SPD äußert sich zum Koalitionsvertrag CDU und FDP. Person im Rhein: Rettungseinsätze der Feuerwehr Köln. Person im Rhein - So verhalten Sie sich richtig. Am Samstag eröffnet Lukas Podolski die Eisdiele Ice Cream United. Hochwasserschutzübungen mit mobilen Wänden am Rheinboulevard. Menschen mit ausländischen Namen werden laut einer Studie bei der Wohnungssuche in Deutschland benachteiligt. Die Kölner Feuerwehr meldet einen Waldbrand am Höhenfelder Mauspfad in Köln-Dellbrück. Kölnbäder mit Zertifikat ausgezeichnet. Das NS-Dok wird räumlich und thematisch erweitert. Alle weiteren Nachrichten des Tages hier im Überbklick: Nachklick report-K.

gross_st_martin1742012

Köln l  Das Münchner Start-up TimeRide bezieht nach eigenen Angaben ab Herbst 2017 am Kölner Alter Markt gegenüber dem Jan-von-Werth-Denkmal ein Ladenlokal und dort bietet dort Virtual Reality über Köln an.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets