Köln Nachrichten Köln Nachrichten

security_flashpics_fotolia_1722013w

Symbolfoto

Fremdenfeindliche Security in Erstaufnahmeeinrichtung Boltensternstraße beschäftigt?

Köln | aktualisiert | Die Bezirksregierung Köln hat nach eigenen Angaben heute veranlasst, dass dem für die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW in der Boltensternstrasse in Köln eingesetzten Sicherheitsdienst umgehend gekündigt wird. Anlass dafür sei das Teilen von fremdenfeindlichen Äußerungen durch den Inhaber des Sicherheitsdienstes in sozialen Netzwerken.

Das Verhalten des Inhabers der Sicherheitsfirma sei nicht vereinbar mit den Ansprüchen der Bezirksregierung Köln an eine Willkommenskultur in den von der Bezirksregierung verantworteten Einrichtungen, so die schriftliche Begründung der Bezirksregierung.

Die gestern Nachmittag gegen 16 Uhr eingegangen Hinweise auf das Verhalten des Sicherheitsdienst-Inhabers sei umgehend geprüft worden. Daraufhin sei mit der Johanniter-Unfall-Hilfe vereinbart worden, dass diese dem Sicherheitsunternehmen sofort kündige. Die Notunterkunft Boltensternstrasse wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe als betreuendem Verband verantwortet. Vertragspartner des Sicherheitsdienstes ist daher die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Der Sicherheitsdienst erfüllte bislang die auf der Landesebene vorgegebenen Kriterien, so die Bezirksregierung. Diese sähen insbesondere eine individuelle Prüfung jedes einzelnen eingesetzten Mitarbeiters vor. Der Bezirksregierung Köln hätten bislang keine Informationen über Beschwerden oder Unregelmäßigkeiten vorgelegen.

Flüchtlingsunterkunft der Stadt Köln nutzt anderen Wachdienst

Die Stadt Köln nutzt die angrenzenden Gebäude an der Boltensternstraße ebenfalls zur Unterbringung von Flüchtlingen. Die städtische Flüchtlingsunterkunft wird vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Auftrag der Stadt Köln betrieben. Dort kommt eine anderer Sicherheitsdienstleister zum Einsatz, mit dem die Stadt laut eigenen Angaben seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

Köln | Das Oberlandesgericht Köln hat heute entscheiden, dass Anbieter von Stromverträgen mehr Bezahlmöglichkeiten anbieten muss. Nur ein Lastschriftverfahren mit SEPA-Lastschriftmandat ist damit nicht zulässig. Der 6. Zivilsenat hat eine Revision nicht zugelassen.

rabin_platz_28032107

Köln | Der Yitzhak-Rabin-Platz in Köln soll, so die Stadt Köln, zu einem urbanen Garten werden. Heute wurde der Wettbewerb, ausgelobt von der Rheinenergie und der Stadt Köln, entschieden. Der Platz liegt am Hohenstaufenring. Gewonnen hat „ateliers le balto“ aus Berlin.

Köln | Die Stadt Köln habe weitere Notunterkunftsplätze für Geflüchtete im Stadtteil Humboldt/Gremberg abgebaut. Die letzten Bewohner sollen bereits aus der Turnhalle in der Westerwaldstraße ausgezogen sein. In Kürze beginnen dort die Rückbau- und Ausbesserungsarbeiten, so die Stadt. Ebenso konnten in den vergangenen Wochen die beiden Hallen am Niehler Kirchweg in Nippes sowie an der Beuthener Straße in Buchheim geräumt werden. Die dort untergebrachten Menschen seien in andere Unterkünfte umgezogen. Nach Ende des bereits laufenden Rückbaus sowie notwendiger Ausbesserungsarbeiten werden die Hallen für den Schul- und Vereinssport voraussichtlich Ende April beziehungsweise Anfang Mai wieder nutzbar sein.

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets