Köln Nachrichten Köln Nachrichten

soldatengottesdienst_demo2_11_01_17

Friedlicher Protest gegen Soldatengottesdienst im Dom

Köln | Begleitet von friedlichen Protesten vor dem Dom fand am Donnerstag in der Kathedrale der traditionelle „Soldatengottesdienst“ statt. Rund 1.200 Soldaten nahmen daran teil. Anlass ist der „Internationale Weltfriedenstag“. Kardinal Rainer Maria Woelki mahnte in seiner Predigt, in der Hilfe für Flüchtlinge nicht nachzulassen.

soldatengottesdienst_demo_11_01_17

Mit Friedensliedern und einer Unterschriftensammlung für Abrüstung protestierten etwa 50 Friedensaktivisten und Kriegsgegner auf der Domplatte gegen die Eucharistiefeier. Mit satirischen Transparenten und Verkleidungen wandten sie sich unter anderem gegen die Aufnahme von Minderjährigen in die Bundeswehr. Sie forderten keine Soldatengottesdienste mehr im Dom, keine Erhöhung der Rüstungsausgaben, keine Bundeswehr-Einsätze im Ausland und die Unterzeichnung des UN-Atomwaffen-Verbots durch die Bundesregierung.

solldatengottesdienst_demo5_11_01_17

Den Internationalen Soldatengottesdienst in Köln gibt es seit 1977. Der erste fand noch in der Apostelkirche statt. Weil sie zu klein war, wechselte man im Folgejahr in den Dom. Zeitweise nahmen bis zu 3.000 Soldaten daran teil. Die Gottesdienstteilnehmer in diesem Jahr kamen us den Seelsorgebezirken Aachen, Nörvenich, Köln, Bonn, Wahn, Siegburg, Düsseldorf und Brunssum (NL), auch Soldaten ausländischer Streitkräfte und Beamte der Bundespolizei waren dabei. Ebenso der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker aus dem Verteidigungsministerium, ist unter den Teilnehmern. Im Anschluss waren Abordnungen der Soldaten zu einem Gedankenaustausch mit dem Kardinal ins Maternushaus eingeladen.

solldatengottesdienst_demo4_11_01_17
solldatengottesdienst_demo_3_11_01_17
solldatengottesdienst_demo6_11_01_17

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

Köln | Nachdem die erkennbaren Gefahrenquellen für die Besucherinnen und Besucher beseitigt wurden, kann die Friedhofsverwaltung mit dem Ostfriedhof die letzte städtische Begräbnisstätte für die Öffentlichkeit freigeben. Das teilt die Stadt Köln heute mit. Damit sind sämtliche Friedhöfe ab sofort wieder zugänglich. Einige hatten gesperrt werden müssen, weil nach dem Sturm „Burglind“ Bäume umzustürzen oder Äste abzubrechen drohten.

bf_ehrenfeld_fans_14012018

Köln | Es ist ein Spiel mit besonderen Sicherheitsanforderungen, wenn Borussia Mönchengladbach in Köln zum rheinischen Derby zu Gast ist. Die Bundespolizei erließ eine Allgemeinverfügung im Vorfeld für die Züge zwischen Mönchengladbach und Köln. Die Anreise der Fans vom Niederrhein verlief reibungslos. Im Interview der Pressesprecher der Bundespolizei Frank Freund zur Anreise der Fans von Borussia Mönchengladbach.

wildpinkler111109

Köln| Neben den sogenannten „Dixi Toiletten“, sollen an den Straßenkarnevalstagen mehr Toilettenwagen im Stadtgebiet Köln aufgestellt werden. Grund hierfür ist die wachsende Zahl von Menschen die an den jecken Tagen in Köln feiern wollen und für deren Ansturm vor allem am Elften im Elften die bestehende Infrastruktur nicht ausreichte. Aktuell diskutiert ein runder Tisch, den Oberbürgermeisterin Henriette Reker einberufen hat, wie Auswüchse im Straßenkarneval eingegrenzt werden können. Dazu gehört das ungehemmte Wildpinkeln.

Report-K Karneval-Livestream

livestream_kasten_03012017

Jeden Tag von Montag bis Freitag von 18:30-19 Uhr eine halbe Stunde Kölner Karneval auf report-K. Nachrichten aus dem jecken Geschehen und Interviews mit Kölner und Karnevalsgesellschaften aus der Region. 

Am Dienstag 16.1. zu Gast am jecken roten report-K Fass:
Amazonencorps Frechen
Treuer Husar blau-gelb
KG Knobelbröder

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN