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Gedenktafel für Freya von Moltke

Köln | Pünktlich zum 101. Geburtstag der Kölnerin Freya von Moltke, geborene Deichmann, wurde heute am Deichmannhaus am Bahnhofsvorplatz des Kölner Hauptbahnhofes eine Glas-Stele und Gedenktafel zu ihren Ehren aufgestellt. Bei der Einweihung erinnerte unter anderem von Moltkes Sohn, Helmuth von Motke, an das Engagement seiner Mutter gegen den Nationalsozialismus. Geschaffen wurde die Stele von dem Mönchengladbacher Künstler Christian Bauer.

Die Bankierstochter Freya von Moltke wirkte in ihrem Kampf gegen die nationalsozialistische Willkürherrschaft im sogenannten „Kreisauer Kreis“. Mit den Mitgliedern entwickelte sie während des Krieges Gesellschaftsentwürfe für die Nachkriegszeit. Ihr Ehemann Helmuth James von Moltke wurde von der Gestapo verhaftet und 1945 hingerichtet, während sie selbst mit den beiden Söhnen fliehen konnte. Freya von Moltke verstarb am 1. Januar 2010. Sie wäre heute 101 Jahre alt geworden.

Für den Entwurf der Glas-Stele beschäftigte sich der Künstler Christian Bauer intensiv mit der Widerstandkämpferin und sichtete viele Photos. Er äußerte, dass er den Eindruck bekommen habe, dass sie eine Person gewesen sei, die gerne und viel gelacht habe – er hätte sie sehr gerne kennen gelernt. Als Vorlage für die Stele wurde eines der letzten  Photos verwendet, auf dem eine greise und lächelnde Freya von Moltke zu sehen ist.

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