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Bahnhofsvorplatz

Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof beendet – Hintergründe unklar

Köln | aktualisiert | Die Polizei hat die Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof beendet. "Der Täter ist unter Kontrolle. Die Einsatzmaßnahmen dauern an", teilten die Einsatzkräfte über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Eine weibliche Geisel sei leicht verletzt worden und werde aktuell versorgt. Zuvor hatten die Beamten mitgeteilt, dass Zugriffsmaßnahmen liefen. Über die Hintergründe der Geiselnahme am Breslauer Platz machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.

Man ermittele in alle Richtungen, so die Beamten weiter. Aufgrund des Vorfalls war der Kölner Hauptbahnhof gesperrt worden, was zu Verzögerungen im Zugverkehr führte.

Hintergründe der beendeten Geiselnahme in Köln weiterhin unklar

Auf einer Pressekonferenz hat die Polizei nach der beendeten Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof weitere Details zur Tat bekanntgegeben. Demnach zündete der mutmaßliche Täter in einem Schnellrestaurant einen Molotow-Cocktail, der ein 14-jähriges Mädchen verletzte. Danach verschanzte er sich mit einer als Geisel genommenen Frau in einer Apotheke nahe des Bahnhofs, wie die Polizei weiter mitteilte.

Als ein Spezialkommando die Apotheke stürmte, habe der Geiselnehmer versucht, die Frau anzuzünden. Der mutmaßliche Täter wurde beim Zugriff schwer verletzt und werde zurzeit in einem Krankenhaus notoperiert. In der Apotheke sei nach Polizeiangaben ein Ausweisdokument eines 55 Jahre alten Mannes aus Syrien gefunden worden.

Dennoch könne man nicht sicher sagen, ob das Dokument zum mutmaßlichen Täter gehört. Die Staatsanwaltschaft Köln habe ein Verfahren wegen versuchten Mordes und Körperverletzung gegen den Geiselnehmer eingeleitet. Es werde geprüft, ob ein terroristischer Hintergrund miteinzubeziehen sei.

Insgesamt wurden neben dem mutmaßlichen Täter drei Personen verletzt.

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