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Künstler, die sich an der Aktion beteiligt haben

Hinhören, Hinsehen, Helfen: Kölner Künstler gegen Hunger

Köln | Am Sonntag, 28. Oktober, 19.00 Uhr startet die Aktion „Kunst hilft geben - für Arme gegen Hunger“ in der Börse der Industrie- und Handelskammer zu Köln. Es handelt sich um ein Benefizprojekt zugunsten von armen Mitmenschen in Köln, die dringend auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Prominente Kölner Künstler spendeten dafür Kunstgaben, die im Verlauf der Aktion versteigert werden sollen. Gleichzeitig soll eine Wanderausstellung durch Deutschland das Thema "Armut" thematisieren.

Günter Wallraff, Gunter Demnig und Günter Grass machen mit. Dabei sind auch Elke Heidenreich, Alice Schwarzer, Thomas Baumgärtel (der "Bananensprayer"), Pastor Franz Meurer sowie Werke von Siegmar Polke und AR Penck, Josph Beuys und 48 weitere Prominente, Künstler und Kunstsammler. Insgesamt 59 Künstler, Prominente, Kunstfreunde und Spender unterstützen diese Benefiz-Verkaufs- und Versteigerungsaktion zugunsten von Armen in Köln mit insgesamt 155 Kunstschenkungen. Initiator dieser Aktion ist Dirk Kästel, zusammen mit Journalist und Musiker Manfred Johannes Junggeburth und Künstler Cornel Wachter.

85 der insgesamt 155 Objekte werden von Sonntag, 28. Oktober 2012 bis zum 4. November 2012 im Foyer der Börse der Kölner IHK ausgestellt. Die Werke haben einen Gesamtwert von 70.000 bis 100.000 Euro. Interessenten können via Internet oder Telefonkonferenz die Kunstwerke ersteigern oder sofort mit einem Aufschlag von 10 Prozent an Ort und Stelle erwerben. Am Schlusstag werden ab 11.00 Uhr die restlichen Werke durch Linus versteigert.

Armut hat viele Gesichter

Gleichzeitig ist der 28. Oktober auch Startschuss für eine deutschlandweite Wanderausstellung „Armut und Hunger haben viele Gesichter“ mit Fotos zum Thema Armut in Köln. Dazu werden Fakten zum Thema „Armut und Hunger“ präsentiert, die sonst eher als Tabuthema in unserer Gesellschaft gelten - und selten im Zusammenhang thematisiert werden. Ziel der beiden Ausstellungen ist es, so die Initiatoren, Denk- und Sichtweisen "aufzubrechen". Die Kunstausstellungen sollen für mehr Verständnis und Unterstützung für von Armut betroffenen Mitmenschen bewirken. „Wenn man sich mal in einer Stadt wie Köln umsieht, wie viele Menschen Mülltonnen nach Pfandflaschen oder anderen kleinen Habseligkeiten durchsuchen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, dann kommt man doch ins Grübeln. Da muss man etwas tun.“, so Organisator Kästel.

100 Prozent des Erlöses kommt 12 Kölner gemeinnützigen Einrichtungen zugute, die sich um Arme und Obdachlose kümmern. Der Versteigerungserlös soll den Hilfsorganisationen ermöglichen, noch wirkungsvoller Lebensmittel für Arme zu verwenden. Aber auch das Ziel für mehr Verständnis und Veränderung und Unterstützung in Richtung echte, wirksame Hilfen zur Selbsthilfe ist ein Ziel der Organisatoren. Unterstützer der Aktion sind neben den zahlreichen Kölner Künstlern und Prominenten unter anderem Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Schirmherr Oberbürgermeister Jürgen Roters und die IHK Köln.

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