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Beim ersten Spatenstich: Die Azubis des Grünflächenamts [li, 2.v.r., re] mit den Gründern der Kölner Grün Stiftung Patrick Adenauer [2.v.l.] und Paul Bauwens-Adenauer [Mitte], Beatrice Bülter aus dem Vorstand [3.v.l.] und dem Sponsor von MCM Klosterfrau [3.v.r.]

Humboldt/Gremberg: Sanierung des historischen Parks hat begonnen

Köln | In den nächsten 18 Monaten soll der rechtsrheinische gelegene Humboldtpark umfangreich saniert werden. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Einhaltung der historischen Grundstruktur gepaart mit modernen Ansprüchen. Das Projekt wird voraussichtlich 300.000 Euro kosten, die sich aus Sponsorengeldern zusammensetzen. Gestern Nachmittag erfolgte der offizielle Spatenstich.

Die Sanierung des Humboldtparks ist eine Kooperation der Kölner Grün Stiftung und dem Grünflächenamt, die so erstmalig im Rechtsrheinische stattfindet. Das Besondere dabei ist, dass beim Grünflächenamt ausschließlich Azubis mit dem Projekt betraut sind. Des Weiteren werden auch die ansässigen Bürgervereine mit eingebunden, um auch die konkreten Wünsche der Anwohner berücksichtigen zu können.

Erholung seit 1913

Der Humboldtpark wurde im Jahr 1913 vom Kölner Gartenamtsleiter Fritz Encke entworfen, der als Gartenarchitekt wesentliche Impulse für die Entwicklung von Grünanlagen gegeben hat. So legte er vor allem in den wachsenden Veedeln außerhalb der Innenstadt grüne Erholungsplätze mit nach sozialen Gesichtspunkten ausgerichtetem Nutzungskonzept an – darunter auch der Humboldtpark. Dieser wurde auf dem Gelände einer alten Pulvermühle errichtet, woran heute noch der Name der angrenzenden Straße erinnert.

Die historische Grundstruktur der zwei Hektar großen dreieckigen Anlage soll auch nach der Sanierung weitestgehend erhalten bleiben, wird jedoch den modernen Ansprüchen angepasst. Um dem Sicherheitsbedürfnis der Parkbesucher Rechnung zu tragen und dunkle Ecken zu vermeiden, werden sämtliche Büsche und Hecken durch Rasenflächen ersetzt. Die offene Struktur ist nebenbei noch ein Aspekt der Pflege, auf die nach der Sanierung weiterhin Wert gelegt werden soll. Der historische Küchengarten, der von einer angrenzenden Schule genutzt worden war, wurde schon vor einigen Jahren durch einen Boule-Platz ersetzt, der nun nach dem Willen der Bürgervereine beleuchtet werden soll. Dies wird jedoch noch geprüft. Ferner werden die Eingangsbereiche aufgewertet, um eine „Eintrittssituation“ zu schaffen. Pöller sollen dann auch verhindern, dass mit dem Auto zum Picknick gefahren werden kann, was in der Vergangenheit des Öfteren vorgekommen ist. Der besondere Fokus wird aber auf der Gestaltung der Wege liegen, die wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückverlegt und eingefasst werden sollen. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass sie behinderten- und seniorenfreundlich angelegt werden. Daneben wird der Park mit zahlreichen Bänken, Mülleimern und Hundekot-Tütenspender ausgestattet werden.

Spielplatz ist schwermetallbelastet

Nicht in der Sanierung enthalten ist der im Zentrum liegend Spielplatz. Das soll in einem parallelen Verfahren durch das Kinderamt geschehen. Besonders wichtig dabei ist, der Belastung des Bodens in zirka 15 Zentimetern Tiefe mit Schwermetall Herr zu werden. Des Weiteren sieht die Planung vor, den Spielplatz mit einem 1,20 Meter hohen Zaun einzugrenzen, damit spielende Kinder nicht unbemerkt auf die Straße laufen können.

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