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Hundeschwimmen im Stadionbad: Mit einem Satz ins Schwimmbecken

Köln | aktualisiert | Die Kölnbäder hatten nach der Freibadesaison zum Hundeschwimmen ins Stadionbad geladen. Mit dabei Theo. Theo ist ein einjähriger English Springer Spaniel, ein klassischer Haushund, dem man nachsagt konzentriert, munter und anhänglich zu sein. Theo hatte heute beim Hundeschwimmen der Kölnbäder viel Spaß mit seinem Herrchen im Wasser und außerhalb. Die Kölnbäder hatten das Hundeschwimmen zum ersten Mal veranstaltet.
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Fotostrecke: Das Hundeschwimmen im Stadionbad in Müngersdorf >
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Das Wasser für die Hunde hatte extra weniger Chlorgehalt und sei, so die Kölnbäder unbedenklich für die Tiere. Nur an diesem Tag waren die Becken exklusiv für die Hunde freigegeben. Einige der Hundehalter sind mit in das rund 17 Grad warme Wasser mit ihren Lieblingen gestiegen. Und die hatten großen Spaß. Und auch hier galt, wie im richtigen Leben, es gab die Draufgänger, die vom Beckenrand in beeindruckenden bis zu zwei oder mehr Metern fassenden Sätzen in die Becken sprangen und die die eher zaghaft nach einer Pfotenprobe ins Becken glitten. Immerhin trillerte hinter den Springern keine Pfeife eines Bademeisters hinterher. Alle Hunde hatten großen Spaß Frisbees, Bälle oder andere schwimmende Teile aus den Becken zu aportieren. Und auch was den Lärmpegel anging, merkte man nicht viel Unterschied zu einem normalen Badetag mit viel Kinderjubel. Nur das die Vierbeiner aufgeregt und vor Freude viel bellten. Auch die vielen Rassen untereinander vermittelten mehr Spaß, als dass es Reibereien zwischen den Hunden gab. Eigentlich kam dies gar nicht vor.

Neben dem Badespaß gab es aber auch für Frauchen und Herrchen Input. Der Hundetrainer Peter Herrmann bot Zielobjektsuche, Dogdance oder Longieren an. Für wasserscheue Hunde gab es Wassergewöhnung mit Kara Erz. Auch ein Tierfotograf bot Unterwasserfotos an. Für das Hundeschwimmen war auch ein Tierarzt vor Ort und für die Menschen zwei Rettungsschwimmer. Für die Hundebesitzer ist das Hundeschwimmen eine besondere Abwechslung. Denn normalerweise geht man mit dem Hund spazieren und mit einigen Rassen kann man auch eine Fahrradtour machen.

Ein Euro von jedem Hundebesitzer wird dem Tierheim in Zollstock gespendet. Die waren heute auch vor Ort. Aus Zollstock durften allerdings keine Hunde mit, weil deren Betreuung nur schwierig zu organisieren gewesen wäre. Allerdings kommt das Geld wirklich einem guten Zweck zu Gute. Denn manche Hunde sind viele Jahre in Zollstock im Tierheim und dann müssen sie nicht nur ernährt werden, sondern auch ihre Gesundheitsversorgung kostet viel Geld. Es gebe einige Hunde die oft bis zu ihrem Lebensende in einem Tierheim wie Zollstock bleiben.

Theo und Hans, sein Herrchen, spielten auf der Wiese mit dem Ball um sich wieder ein wenig aufzuwärmen und gingen noch die ein oder andere Runde gemeinsam ins Wasser. Theo sei ans Schwimmen gewöhnt, wäre auch im Urlaub auf Norderney nicht wasserscheu. Aber auch die Hundebesitzer, die wie Hans ihren Hund nicht ins Wasser brachten wurden leicht nass. Denn abschütteln gehört zum natürlichen Trocknungsverhalten des Hundes und das nach jedem Badegang. Die ganz wasserscheuen konnten im Sprungbecken Kajak fahren. Der Hundeschwimmtag war gut besucht und ein voller Erfolg. Nach dem Hundeschwimmen wird das Wasser abgelassen und die Becken winterfest gemacht. Bevor im Frühjahr 2016 allerdings wieder Wasser eingelassen wird, steht eine umfangreiche Grundreinigung an.

403 Hunde haben am Hundeschwimmen teilgenommen. Das Tierheim in Zollstock erhält eine Spende von 500 Euro, den Differenzbetrag legten die Kölnbäder drauf.

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