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corona_zahlen_04-04-2021

Inzidenz steigt auch am Ostersamstag in Köln weiter an

Köln | Die 7-Tage-Inzidenz für Köln für den Zeitraum 28. März bis 3. April liegt bei 139,4, so das Robert Koch-Institut (RKI). Damit steigt die Inzidenz in Köln gegenüber Karfreitag mit 136,6 weiter an. 273 Corona-Neuinfektionen meldet das RKI zudem für Köln. Für Gesamtdeutschland meldet das RKI 12.196 Neuinfektionen. Allerdings können die Zahlen aufgrund der Osterfeiertage noch unvollständig sein. Bundesinnenminister Seehofer will bundeseinheitliche Corona-Regeln.

Die Situation in Köln

In den Kölner Kliniken wurden am gestrigen Ostersamstag mit Stand 15:40 Uhr insgesamt 219 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. 82 von ihnen auf Intensivstationen. Bei den Klinikzahlen erfasst die Stadt Köln nicht nur Personen mit Erstwohnsitz in Köln. In 3.264 Fällen wurden in Köln seit dem 20. Dezember 2020 Virusmutationen nachgewiesen. Seit Ende Januar lässt die Stadt Köln alle positiven PCR-Tests auf Virusmutationen in den Laboren testen. Mit 2.976 Fällen ist britische Mutante vor der südafrikanischen mit 269 Fällen vertreten. Dazu kommen 7 Fälle der brasilianischen Varianten und 12 Fälle einer Variation der britischen Mutante.

RKI meldet 12.196 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 127

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 12.196 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 29 Prozent oder 4.980 Fälle weniger als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 131,4 auf heute 127 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Wegen der Osterfeiertage sind die Angaben vermutlich nicht vollständig. Manche Gesundheitsämter arbeiten nur reduziert, auch bei der Anzahl der durchgeführten Tests könnte es entscheidende Unterschiede geben. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 239.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 27.100 mehr als vor einer Woche.

Außerdem meldete das RKI nun 68 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.093 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 156 Todesfällen pro Tag (Vortag: 159). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 76.963. Insgesamt wurden bislang 2,89 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Seehofer dringt auf bundeseinheitliche Corona-Regeln

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat auf eine schnelle Umsetzung seines Gesetzesvorschlags für bundesweit einheitliche Corona-Regeln gedrungen. "Es gibt die große Sehnsucht in der Bevölkerung nach einheitlichen Regeln", sagte er der "Welt am Sonntag". Und weiter: "Mein Vorschlag ist deshalb, die einheitlichen Regeln durch ein Bundesgesetz festzulegen."

Dieses Gesetz sollte genau vorschreiben, "welche Schritte bei den jeweiligen Inzidenzwerten unternommen werden müssten - von der Verschärfung bis zur Lockerung". Mit dem Gesetz solle durch klare Richtlinien Transparenz geschaffen werden. Seehofer wies darauf hin, dass dieses Gesetz in kürzester Zeit verabschiedet werden könnte.

"Wir haben während der Bankenkrise wie auch bei der Eurorettung innerhalb weniger Tagen Gesetze verabschiedet. Das geht unter Beachtung aller verfassungsrechtlichen Regeln." Der ehemalige bayerische Ministerpräsident kritisierte außerdem die Länderchefs vor und nach den Runden mit der Bundeskanzlerin.

"Vor der Ministerpräsidentenkonferenz erfolgt stets ein engagiertes Interview, das den jeweiligen Landeschef ins rechte Licht rückt, dann beginnt die Konferenz mit all ihren Durchstechereien, und sie endet schließlich mit den Expost-Betrachtungen. Auch deshalb bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wir ein Gesetz verabschieden müssen, das durch ein öffentliches Verfahren Transparenz, Rechtsverbindlichkeit und damit Klarheit schafft", sagte Seehofer der "Welt am Sonntag".

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