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Heute ist der Eingang zum Dom ebenerdig. Vor der Umgestaltung der Domumgebung ging es einige Treppenstufen hinaus. Inge von der Ropp machte das Foto 1965. © Stadt Köln / Historisches Archiv

Jahreskalender des Historischen Archivs zeigt Fotos von Inge von der Ropp

Köln | Treppen führen zum Dom, der auf einem kleinen Grashügel steht. Im Rheinpark erfreut sich das Restaurant regen Zuspruchs, und die Seilbahn hat noch keine „Konkurrenz“ von der Zoobrücke. Mit Fotos von Inge von der Ropp erinnert der jetzt vorgestellte Jahreskalender 2020 des Stadtarchivs an die „goldenen“ Nachkriegsjahre Kölns.

Inge von der Ropp (1919 – 1989) war eine der bedeutendsten Architektur-Fotografinnen der 1960er bis 1980er Jahre. Geboren in Berlin, machte sie in Köln in den frühen 1950er Jahren ihre Ausbildung zur Meisterfotografin und Diplom-Foto-Ingenieurin.

Die Jahre, als sich Köln architektonisch neu erfand

Das Historische Archiv der Stadt hat 1990 ihr Archiv mit rund 10.000 Fotos übernommen, von denen jetzt 13 – Titelbild inklusive – veröffentlicht werden. Es sind klar konstruierte Schwarzweiß-Aufnahmen, die oft im Auftrag der jeweiligen Architekten wie Dominikus und Gottfried Böhm, Rudolf Schwarz oder Joachim Schürmann entstanden. Sie zeigen Köln in der Zeit des Wiederaufbaus und des Wirtschaftswunders, die Zeit, als sich die Stadt architektonisch neu erfand

Heute laden sie zum Vergleich mit damals aus. Wehmütig kann man bei der Ansicht des gepflegten Rheingartens im Jahr der Bundesgartenschau 1957 werden. Saukalt war es 1965: Bizarre Eiszapfen schmücken den Brunnen auf dem Börsenplatz. Kaum verändert hat sich das Umfeld des Ford-Verwaltungsgebäudes und der Halle A. Allerdings wurde der Eingangsbogen abgerissen – und kleine Ironie der Geschichte: An zentraler Stelle der Einfahrt hat sich ein Peugeot eingeschmuggelt.

Mit dem Reinerlös werden Restauratoren bezahlt

Zum 14. Mal stellt ein Kalender Schätze aus den Archivbeständen vor. Möglich macht es der Förderverein „Freunde des Historischen Archivs der Stadt Köln“. Erhältlich ist er unter anderem über den Buchhandel. Vom Verkaufspreis von 15 Euro fließt der Reinerlös an das Archiv. Mit dem Geld werden vor allem Restauratorenstellen bezahlt.

Von den nach dem Archiv-Einsturz 2009 geretteten etwa 1,6 Millionen Archivalien wurden inzwischen 1,3 Millionen erfasst. Davon konnten inzwischen fast 20 Prozent restauriert werden. Dabei muss jeder Schritt sorgfältig dokumentiert werden, vor allem hinsichtlich möglicher Schadensersatzansprüche.

Vorrangig bearbeitet werden Dokumente, die in Zusammenhang mit einem wichtigen Datum oder Ereignis stehen. Da hatte der 200. Geburtstag Jacques Offenbach in diesem Jahr gegenüber dem 100. Geburtstag Inge von der Ropps die Nase vorn. Im Oktober wird eine Ausstellung aus Archivbeständen im zu Ehren eröffnet.

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Beliebtes Ausflugsziel war das Café im Rheinpark, 1957 von Inge von der Ropp fotografiert. Es stand lange Jahre leer und wird derzeit restauriert. © Stadt Köln / Historisches Archiv

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