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Prof. Dr. med. Thomas Boemers, Chefarzt, Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie, Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße und Prof. Dr. Frank Wappler, Chefarzt der Kinderanästhesie im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße und Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Merheim, Kliniken Köln

Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße: Den EX-siamesischen Zwillingen geht es gut

Köln | Am vergangenen Mittwoch wurden in der Kölner Kinderklinik zwei siamesische Zwillinge getrennt. Es sind Tamari und Tebrole aus Georgien. Den Kindern gehe es sehr gut, teilten heute die behandelnden Ärzte der Kliniken Köln mit. Sie müssten nicht mehr beatmet werden. Es ist das erste Mal, dass siamesische Zwillinge in einer Kölner Klinik getrennt wurden.

Prof. Dr. med. Thomas Boemers, Chefarzt der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie am Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße erläuterte den aktuellen Gesundheitszustand der Geschwister, die jetzt zwar noch in einem Bettchen liegen, aber sich völlig unabhängig voneinander bewegen können. Die Mutter, sei noch in Köln, der Vater bereits wieder in Georgien. In wenigen Tagen, da sind sich die Ärzte sicher, können die Kinder dann entlassen werden und nach Hause zurückkehren. Die Mädchen hätten die OP gut verkraftet und brabbelten und kuschelten bereits wieder miteinander. Auch ein Lächeln sei immer wieder zu sehen. Boemers: „Es ist eine Freude zu sehen, wie sie Tag für Tag agiler werden. Sie werden normal aufwachsen können und sich sicher weiter gut entwickeln.“

Prof. Dr. Frank Wappler, Chefarzt der Kinderanästhesie im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße und Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Merheim der Kliniken Köln beschrieb die besonderen Herausforderungen für die Anästhesisten bei einer solchen Operation. Zwei miteinander verbundene Kinder mussten parallel in Narkose versetzt werden. So wurden in dem engen OP-Saal zwei komplette Anästhesie-Arbeitsplätze am Tisch eingerichtet. Durch das Team der Chirurgen, das Pflegepersonal sei es im OP sehr eng geworden. Dies stellte eine besondere Herausforderung an das gesamte Team. Die Operation wurde auch durch Spenden mehrerer Organisationen ermöglicht.

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