Köln Nachrichten Köln Nachrichten

klimaschutzkampagne_24_10_17

So wird für die neue Klimaschutz-Kampagne geworben.

Klimaschutz in Köln: Solidarität mit den Fidschi-Inseln

Köln | Am 6. November startet in Bonn die UN-Klimakonferenz. Für 13 Kölner Organisationen und Initiativen Anlass, eine Kampagne zum Klimaschutz in Köln zu starten. Über 20 Veranstaltungen sind für November geplant, dazu reichlich Werbung und Infos unter dem kalauernden Hashtag #erklimadasmal.de

Da kann man zum Beispiel erfahren, was der Klimaschutz in Köln mit den Fidschi-Inseln zu tun hat. Grund für diese Verbindung mit einem immerhin über 16.000 Kilometer entfernten Südsee-Staat ist zunächst vordergründig: Die Bonner Konferenz findet unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln statt. Doch sie beruht auch auf der (durchaus eigennützigen) Solidarität, die die Industrienationen für die Inseln zeigen müssen, betonte Rheinenergie-Vorstand Achim Südmeier, als er die neue Kampagne vorstellte.

Jeder Kölner produziert statistisch 10 Tonnen CO2 im Jahr

Denn der vor allem von den Industrienationen verursachte Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) – allein jeder Kölner trägt statistisch mit 10 Tonnen jährlich dazu bei – verursacht die wissenschaftlich gemessene Erwärmung des Erdklimas. Folge: Der Meeresspiegel steigt – und die Fidschi-Inseln gehen unter. Auch Barbara Möhlendick, Leiterin der Kölner Stabsstelle zur Klimaschutz-Koordination, hielt das Engagement der Kölner für eine „Frage der Gerechtigkeit“ und warnte indirekt vor neuen Flüchtlingen, die nicht schuld am Klimawandel seien.

Weniger Kohlenstoffdioxid: Von 20 Prozent schon 17,6 erreicht

Bis 2020 soll – so der Rat – in Köln der CO2-Ausstoß gegenüber dem Jahr 1990 um 20 Prozent gesenkt werden. Der aktuelle Stand, so Möhlendick, liegt bei 17,6 Prozent. Ein Klimabündnis, dem 1.700 Kommunen angehören, hat sich 50 Prozent bis 2030 zum Ziel gesetzt. Um dies zu erreichen, soll in Köln der Anteil von Fußgängern und Radfahrern am Gesamt-Verkehrsaufkommen auf zwei Drittel gesteigert, die Energieeffizienz von Alt- und Neubauten – eventuell durch ein städtisches Förderprogramm – erhöht und das Smart-City-Programm mit Digitalisierung vorangetrieben werden. Die Rheinenergie setzt unter anderem auf dezentrale Energieversorgung, den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und Einsparungen beim Energieverbrauch.

Dem neuen breiten Bündnis gehören neben Stadt und Rheinenergie unter anderem die Verbraucherzentrale NRW, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, KölnAgenda und der Handelskonzern Rewe an. Im November werden unter anderen Führungen, Vorträge, Betriebsbesichtigungen und Schulungen wie Fahrtraining angeboten. Schon am Donnerstag, 26. Oktober, geht es um 19 Uhr mit einer Diskussion

Auf der MS Rheinenergie los. Thema: „Was haben die Fidschis mit dem Rheinland zu tun?“. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen zur Klimaschutz-Kamapgne finden Sie hier.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

Köln | Nachdem die erkennbaren Gefahrenquellen für die Besucherinnen und Besucher beseitigt wurden, kann die Friedhofsverwaltung mit dem Ostfriedhof die letzte städtische Begräbnisstätte für die Öffentlichkeit freigeben. Das teilt die Stadt Köln heute mit. Damit sind sämtliche Friedhöfe ab sofort wieder zugänglich. Einige hatten gesperrt werden müssen, weil nach dem Sturm „Burglind“ Bäume umzustürzen oder Äste abzubrechen drohten.

bf_ehrenfeld_fans_14012018

Köln | Es ist ein Spiel mit besonderen Sicherheitsanforderungen, wenn Borussia Mönchengladbach in Köln zum rheinischen Derby zu Gast ist. Die Bundespolizei erließ eine Allgemeinverfügung im Vorfeld für die Züge zwischen Mönchengladbach und Köln. Die Anreise der Fans vom Niederrhein verlief reibungslos. Im Interview der Pressesprecher der Bundespolizei Frank Freund zur Anreise der Fans von Borussia Mönchengladbach.

wildpinkler111109

Köln| Neben den sogenannten „Dixi Toiletten“, sollen an den Straßenkarnevalstagen mehr Toilettenwagen im Stadtgebiet Köln aufgestellt werden. Grund hierfür ist die wachsende Zahl von Menschen die an den jecken Tagen in Köln feiern wollen und für deren Ansturm vor allem am Elften im Elften die bestehende Infrastruktur nicht ausreichte. Aktuell diskutiert ein runder Tisch, den Oberbürgermeisterin Henriette Reker einberufen hat, wie Auswüchse im Straßenkarneval eingegrenzt werden können. Dazu gehört das ungehemmte Wildpinkeln.

Report-K Karneval-Livestream

livestream_kasten_03012017

Jeden Tag von Montag bis Freitag von 18:30-19 Uhr eine halbe Stunde Kölner Karneval auf report-K. Nachrichten aus dem jecken Geschehen und Interviews mit Kölner und Karnevalsgesellschaften aus der Region. 

Am Dienstag 16.1. zu Gast am jecken roten report-K Fass:
Amazonencorps Frechen
Treuer Husar blau-gelb
KG Knobelbröder

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN