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So wird für die neue Klimaschutz-Kampagne geworben.

Klimaschutz in Köln: Solidarität mit den Fidschi-Inseln

Köln | Am 6. November startet in Bonn die UN-Klimakonferenz. Für 13 Kölner Organisationen und Initiativen Anlass, eine Kampagne zum Klimaschutz in Köln zu starten. Über 20 Veranstaltungen sind für November geplant, dazu reichlich Werbung und Infos unter dem kalauernden Hashtag #erklimadasmal.de

Da kann man zum Beispiel erfahren, was der Klimaschutz in Köln mit den Fidschi-Inseln zu tun hat. Grund für diese Verbindung mit einem immerhin über 16.000 Kilometer entfernten Südsee-Staat ist zunächst vordergründig: Die Bonner Konferenz findet unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln statt. Doch sie beruht auch auf der (durchaus eigennützigen) Solidarität, die die Industrienationen für die Inseln zeigen müssen, betonte Rheinenergie-Vorstand Achim Südmeier, als er die neue Kampagne vorstellte.

Jeder Kölner produziert statistisch 10 Tonnen CO2 im Jahr

Denn der vor allem von den Industrienationen verursachte Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) – allein jeder Kölner trägt statistisch mit 10 Tonnen jährlich dazu bei – verursacht die wissenschaftlich gemessene Erwärmung des Erdklimas. Folge: Der Meeresspiegel steigt – und die Fidschi-Inseln gehen unter. Auch Barbara Möhlendick, Leiterin der Kölner Stabsstelle zur Klimaschutz-Koordination, hielt das Engagement der Kölner für eine „Frage der Gerechtigkeit“ und warnte indirekt vor neuen Flüchtlingen, die nicht schuld am Klimawandel seien.

Weniger Kohlenstoffdioxid: Von 20 Prozent schon 17,6 erreicht

Bis 2020 soll – so der Rat – in Köln der CO2-Ausstoß gegenüber dem Jahr 1990 um 20 Prozent gesenkt werden. Der aktuelle Stand, so Möhlendick, liegt bei 17,6 Prozent. Ein Klimabündnis, dem 1.700 Kommunen angehören, hat sich 50 Prozent bis 2030 zum Ziel gesetzt. Um dies zu erreichen, soll in Köln der Anteil von Fußgängern und Radfahrern am Gesamt-Verkehrsaufkommen auf zwei Drittel gesteigert, die Energieeffizienz von Alt- und Neubauten – eventuell durch ein städtisches Förderprogramm – erhöht und das Smart-City-Programm mit Digitalisierung vorangetrieben werden. Die Rheinenergie setzt unter anderem auf dezentrale Energieversorgung, den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und Einsparungen beim Energieverbrauch.

Dem neuen breiten Bündnis gehören neben Stadt und Rheinenergie unter anderem die Verbraucherzentrale NRW, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, KölnAgenda und der Handelskonzern Rewe an. Im November werden unter anderen Führungen, Vorträge, Betriebsbesichtigungen und Schulungen wie Fahrtraining angeboten. Schon am Donnerstag, 26. Oktober, geht es um 19 Uhr mit einer Diskussion

Auf der MS Rheinenergie los. Thema: „Was haben die Fidschis mit dem Rheinland zu tun?“. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen zur Klimaschutz-Kamapgne finden Sie hier.

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