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Köln-Flittard: Stadt schneidet Pflanzen am Rheinufer

Köln | Am so genannten Stammheimer Ufer im rechtsrheinischen Kölner Norden beginnen in der kommenden Woche umfangreiche Grünschnittarbeiten. Die Arbeiten sind eine Fortsetzung des Rückschnitts aus dem vergangenen Jahr.

In diesem Herbst beginnt der Rückschnitt der Uferböschung von der ehemaligen Verladerampe von Felten & Guilleaume in Höhe des Rheinkilometers 693 bis etwa 200 Meter südlich davon. Schon 2017 hatte die Stadt die Uferböschungen zwischen dem Mülheimer Bootshaus, nördlich der gleichnamigen Brücke, bis zum diesjährigen Ausgangspunkt zurückgeschnitten. Zuständig ist das Kölner Amt für Brücken und Stadtbahnbau.

Der Rückschnitt wird voraussichtlich fünf Wochen in Anspruch nehmen und soll noch vor Weihnachten abgeschlossen sein. Für die Dauer der Arbeiten muss der Radweg in diesem Bereich komplett gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert. An den Wochenenden bis Weihnachten, in der Regel ab freitagsnachmittags, kann der Radweg wie gewohnt genutzt werden.

Uferböschung: Wichtig für den Kampf gegen die Erosion

Die gepflasterte Uferböschung entlang des Stammheimer Ufers ist ein Ingenieurbauwerk, das die Erosion des Rheins bei allen Wasserständen auf ein Minimum begrenzen soll. Die jetzigen Arbeiten werden zur Sicherung des Bauwerks und zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit erforderlich. Außerdem ist die turnusmäßig notwendige Bauwerksprüfung der Böschung durch den zum Teil sehr dichten Bewuchs kaum möglich.

Einzelne Bäume haben mit ihrem Wurzelwerk inzwischen sogar den Asphalt durchdrungen und bieten bei Hochwasserlagen eine Angriffsfläche. Ganz herausnehmen könne man die Bäume und Sträucher nicht, da sie sonst große Lücken hinterließen und so die Standsicherhet der Böschung gefährdeten.

Nun werden also die Bäume, Büsche und Sträucher bis zur Oberkante der gepflasterten Fläche zurückgeschnitten. In Zukunft werden die gerodeten Bereiche im halbjährlichen bis jährlichen Turnus von Bewuchs befreit, um eine weitere Schwächung der befestigten Uferböschung zu verhindern. Der Eingriff in die Natur wurde zuvor auf Belange des Artenschutzes untersucht, hieß es dazu weiter.

Arbeit erfolgt in zwei Phasen

Um der Tierwelt die Möglichkeit für eine eigenständige Umsiedlung zu geben, erfolgt der Rückschnitt in drei Stufen. Nach den nun anstehenden Arbeiten wird im Herbst 2019 der noch fehlende Bereich zwischen Mülheimer Bootshaus und Aussichtsplattform in Angriff genommen.

Als Kompensation für den Rückschnitt am Rheinufer wird in Abstimmung mit dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt sowie dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen eine Ausgleichsfläche für den Bewuchs mit Gehölzen vorgesehen, teilte die Stadt Köln abschließend mit.

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