Köln Nachrichten Köln Nachrichten

15112018_Pflanze_Asphalt_Pixabay

Köln-Flittard: Stadt schneidet Pflanzen am Rheinufer

Köln | Am so genannten Stammheimer Ufer im rechtsrheinischen Kölner Norden beginnen in der kommenden Woche umfangreiche Grünschnittarbeiten. Die Arbeiten sind eine Fortsetzung des Rückschnitts aus dem vergangenen Jahr.

In diesem Herbst beginnt der Rückschnitt der Uferböschung von der ehemaligen Verladerampe von Felten & Guilleaume in Höhe des Rheinkilometers 693 bis etwa 200 Meter südlich davon. Schon 2017 hatte die Stadt die Uferböschungen zwischen dem Mülheimer Bootshaus, nördlich der gleichnamigen Brücke, bis zum diesjährigen Ausgangspunkt zurückgeschnitten. Zuständig ist das Kölner Amt für Brücken und Stadtbahnbau.

Der Rückschnitt wird voraussichtlich fünf Wochen in Anspruch nehmen und soll noch vor Weihnachten abgeschlossen sein. Für die Dauer der Arbeiten muss der Radweg in diesem Bereich komplett gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert. An den Wochenenden bis Weihnachten, in der Regel ab freitagsnachmittags, kann der Radweg wie gewohnt genutzt werden.

Uferböschung: Wichtig für den Kampf gegen die Erosion

Die gepflasterte Uferböschung entlang des Stammheimer Ufers ist ein Ingenieurbauwerk, das die Erosion des Rheins bei allen Wasserständen auf ein Minimum begrenzen soll. Die jetzigen Arbeiten werden zur Sicherung des Bauwerks und zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit erforderlich. Außerdem ist die turnusmäßig notwendige Bauwerksprüfung der Böschung durch den zum Teil sehr dichten Bewuchs kaum möglich.

Einzelne Bäume haben mit ihrem Wurzelwerk inzwischen sogar den Asphalt durchdrungen und bieten bei Hochwasserlagen eine Angriffsfläche. Ganz herausnehmen könne man die Bäume und Sträucher nicht, da sie sonst große Lücken hinterließen und so die Standsicherhet der Böschung gefährdeten.

Nun werden also die Bäume, Büsche und Sträucher bis zur Oberkante der gepflasterten Fläche zurückgeschnitten. In Zukunft werden die gerodeten Bereiche im halbjährlichen bis jährlichen Turnus von Bewuchs befreit, um eine weitere Schwächung der befestigten Uferböschung zu verhindern. Der Eingriff in die Natur wurde zuvor auf Belange des Artenschutzes untersucht, hieß es dazu weiter.

Arbeit erfolgt in zwei Phasen

Um der Tierwelt die Möglichkeit für eine eigenständige Umsiedlung zu geben, erfolgt der Rückschnitt in drei Stufen. Nach den nun anstehenden Arbeiten wird im Herbst 2019 der noch fehlende Bereich zwischen Mülheimer Bootshaus und Aussichtsplattform in Angriff genommen.

Als Kompensation für den Rückschnitt am Rheinufer wird in Abstimmung mit dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt sowie dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen eine Ausgleichsfläche für den Bewuchs mit Gehölzen vorgesehen, teilte die Stadt Köln abschließend mit.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

flug_12082018-39

Köln | Das Unternehmen „Air Help“, die Fluggästen anbietet bei einer Provision von 25 Prozent deren Fluggastrechte durchzusetzen, hat ein Ranking veröffentlicht, dass zeigt an welchen Flughäfen Flüge besonders oft verspätet sind oder gecancelt werden. 13 Flughäfen untersuchte das Unternehmen, darunter den Flughafen Köln Bonn bei dem 29,9 Prozent aller Flüge verspätet oder ausgefallen waren. Damit belegt Köln Bonn nach Frankfurt und München den dritten Platz in der Liste der negativ auffallenden Flughäfen.

lehrer_lightpoet_fotolia_892012

Köln | Die Gesamtschule im Stadtteil Lindenthal soll ihre Anmeldefrist für das Schuljahr 2019/2020 verlängert haben.

bau_pixabay_15032018

Köln | Der Rat der Stadt Köln beschloss am 14. Februar den Verkauf einer sieben Hektar großen Fläche an die Investoren der GAG Immobilien und  AG Dornieden Gruppe in Volkhoven/Weiler, um dort Wohnungen und Häuser zu bauen.

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >