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Köln ist „Hauptstadt des fairen Handels 2017“

Köln | Das Engagement vieler Kölnerinnen und Kölner für fairen Handel und auch der Stadtverwaltung hat sich gelohnt: Köln wurde jetzt zur „Hauptstadt des fairen Handels 2017“ gekürt. Der Preis – in Saarbrücken verliehen von Engagement Global, einem Service für Entwicklungsinitiativen – ist mit 60.000 Euro dotiert.

Köln ist seit 2011 „Fair Trade Town“. Seither haben Stadt, Vereine, Wirtschaft, Verbände und Initiativen und Schulen vielfältige Veranstal- tungen und Aktionen zur Förderung des Fairen Handels organisiert. So konnte sich Köln mit rund 30 Partnern und über 50 Projekten für die Auszeichnung bewerben. Bundesweit nahmen gut 100 Städte und Kommunen mit 900 Projekten teil.

Die Stadtverwaltung achtet beim Einkauf auf faire Produktionsbedingungen

Für Köln sprach der Einsatz zahlreicher Bürgerinitiativen, von Organisationen und Vereinen, aber auch das Engagement einiger Kölner Schulen, die das Thema „Fairer Handel“ in ihren Schulalltag aufgenommen haben. Teil der Bewerbung war zudem der von der Stadtverwaltung angestoßene interne Prozess für „Faire Beschaffung“. Bei der Bestellung etwa von neuer Dienstbekleidung für Beschäftigte sowie generell beim Einkauf durch die Stadt soll auf faire und nachhaltige Arbeitsbedingungen bei Herstellung und Transport der Produkte geachtet werden.

Die Stadt wird sich jetzt mit ihren Partnern zusammensetzen und überlegen, wie das Preisgeld investiert werden kann, etwa in Werbung für fairen Handel oder in Anschaffungen. Am 28. September 2017 findet ab 18 Uhr die dritte „Fair Trade Night“ im VHS-Forum am Neumarkt mit zahlreichen Ausstellern und ihren Produkten statt. Informationen und Diskussionen zum Fairen Handel runden das Programm ab.

OB Henriette Reker freut sich über die Würdigung auch des privaten Engagements

„Über diese Auszeichnung freue ich mich besonders, gerade weil damit das Engagement von vielen Kölner Akteuren – von Managern und professionellen Einkäufern bis zum achtsamen Kunden oder auch Schüler – gewürdigt wird“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach der Bekanntgabe.

Global Engagement berät und unterstützt – auch finanziell – Entwicklungsinitiativen. Die gemeinnützige GmbH arbeitet im Auftrag der Bundesregierung, finanziert wird sie vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Preis wird alle zwei jahre verliehen.

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