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Werben gemeinsame für eine große Teilnahme beim „Tanz die AfD“: Brigitta von Bülow (Die Grünen) und Jörg Detjen (Die Linke).

„Köln stellt sich quer“: erste Details zur Anti-AfD-Demonstration

Köln | Die CDU ziert sich noch, auch die „Gute Wählergruppe“ hat sich noch nicht gemeldet. Doch SPD, Grüne, Linke, Piraten und FDP sind dabei, wenn „Köln stellt sich quer“ zum Protest gegen den AfD-Bundesparteitag am 22. April im Kölner Hotel Maritim aufruft. 66 Unterstützer-Unterschriften haben die Organisatoren jetzt vermeldet und die ersten Details zum Ablauf vorgestellt.

Es ist ein breites Spektrum, das unter dem Motto „Tanz die AfD – gemeinsam für Weltoffenheit, Toleranz und Solidarität“ das „wahre Gesicht Kölns zeigen will, das Gesicht einer vielfältigen, humanen, lebensfrohen und vor allem einer demokratischen Stadt“, heißt es im Aufruf von „Köln stellt sich quer“ (KSSQ). Es sind Parteien und Religionsgemeinschaften, Kulturinitiativen, Bildungsinstitute, Sozialverbände, der Rat der Religionen, Gewerkschaften, Bürgerzentren, der Kölner Jugendring. Diese Vielfalt bildet das „größte zivilgesellschaftliche Bündnis Kölns“, so KSSQ–Sprecherin und grüne Ratsfrau Brigitta von Bülow.

Auch Politiker dürfen sprechen – aber nicht als Vertreter ihrer Partei

Der Aktionstag beginnt um 11 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Heumarkt. Dort werden auch Politiker sprechen wie Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Grünen, oder Özlem Demirel, linke Landtagsabgeordnete, oder auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Aber alle nicht als Parteipolitiker, betont KSSQ-Mitglied Gabriele Hammelrath, Landtagsabgeordnete der SPD. Im Mittelpunkt aber sollen Beiträge der anderen Gruppen stehen, unter anderem Pfarrer Franz Meurer. Der DGB will dabei vor allem zeigen, dass die AfD für Arbeitnehmer und Arbeitnehmer keine Wahlalternative ist, erklärt DGB-Sekretär Jörg Mährle und verweist auf das Krankenversicherungs- und Rentenprogramm der Rechtspopulisten.

Zur musikalischen Umrahmung schickt die Initiative „Arsch huh“ eine Delegation. Fest stehen schon die Auftritte der Ska-Reggae-„Kapelle 3“ und der Gruppe „Buntes Herz“, die Ex-Höhner-Mitglied Janus Fröhlich mit Flüchtlingen und Kölner Musikern gegründet hat. Mit kabarettisten wird noch verhandelt. Es wird mit ungefähr 20.000 Teilnehmern gerechnet. Sollten mehr kommen – geworben wird bundesweit – kann die Kundgebung auch auf den Alter Markt und den Roncalliplatz übertragen werden.

Es werden noch freie Musikgruppen gesucht

Es folgt um 13 Uhr eine Demonstration durch Köln: Über Neumarkt, Rudolfplatz, Ringe, Magnusstraße und Dom geht es zurück zum Heumarkt, wo gegen 15 Uhr die Schlusskundgebung beginnen soll. Wie beim CSD werden bei der Demonstration Musikwagen mitfahren – auch die unterschiedlichen Musikrichtungen sollen die Vielfalt und Toleranz Kölns zeigen. Gefragt sind auch „freie“ Musikgruppen – Interessenten können sich demo@kssq.koeln anmelden.

Für Unruhe hatte im Vorfeld Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies mit seiner Warnung vor autonomen Demonstranten gesorgt, die den AfD-Partei mit Gewalt sprengen wollten. „Der Heumarkt ist der sicherste Platz, bei unserer Demonstration passiert nichts“, beruhigt Jörg Dethen, Fraktionsvorsitzender der Linken im Kölner Rat. Er setzt darauf, im Notfall deeskalierend eingreifen zu können.

Unklar ist noch, wo das kleinere Bündnis „Köln gegen Rechts“ Kundgebung und Demonstration durchführen kann. Der Heumarkt wurde ihnen von Mathies verwehrt, eine Klage dagegen wird vorbereit.

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