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OFM_Mahnwache_ITEC_Koeln_22.5.2014

Teilnehmer an der Mahnwache gegen die Rüstungsmesse "ITEC" vor der Kölnmesse.

Kölner Anti-"ITEC"-Bündnis zieht positive Bilanz

Köln | Unter dem Motto: „Krieg beginnt hier“ protestierten verschiedene Kölner Friedensgruppen im "Bündnis gegen ITEC" gegen die Durchführung der internationalen Rüstungsmesse „ITEC“ auf dem Gelände der Kölnmesse. Durch verschiedene Aktionen, wie etwa eine Veranstaltung unweit des Doms oder auch mit einer permantenten Mahnwache vor dem Kölnmesse machten die Aktivisten auf ihr Anliegen aufmerksam.

Vor dem Hotel Excelsior am Dom demonstrierten Mitglieder des Bündnisses gegen einen Empfang für die Teilnehmer der Rüstungsmesse und umrundete das Gebäude in einem Demonstrationszug.

Drei Tage lange hielten deutsche und niederländische franziskanische Ordensleute und Kölner Friedensgruppen in wechselnder Besetzung eine Mahnwache am Eingang der ITEC und sprachen mit Messebesuchern und Passanten über ihre Forderung nach drastische Rückführung der Rüstungsetats von in Projekte der zivilen Konfliktbearbeitung und der Entwicklungshilfe.

Gemeinsamer Nenner aller durchgeführten Aktionen: "Krieg beginnt hier: In dieser Stadt, in den Köpfen der Beteiligten, mit dieser Militärmesse und ihren Kriegsplanungen, aber auch durch die enorme Verschwendung von menschlichen und materiellen Ressourcen für eine immer perfektere Kriegsführung." so die schriftliche Stellungnahme des Bündnisses. Zweites gemeinsames Ziel der Bündnismitglieder: das Stattfinden dieser Rüstungsmesse in Köln in den Fokus der breiten Öffentlichkeit zu stellen.

Was dieses Ziel anbelangt, zieht das Bündnis positive Bilanz: "Bei unserem zweiten Ziel sind wir auf gutem Weg und werden dabei nicht lockerlassen: Zahlreiche Gespräche und Rückmeldungen in den letzten drei Tagen aus der Kölner Bevölkerung bestätigten uns in unserer Auffassung: Keine ITEC mehr in Köln." so das Bündnis schriftlich. Dabei gebe es bereits Zustimmung beim Grünen Kreisverband und der Linken, so die Stellungnahme weiter. Man fordere insbesondere die Kölner SPD und die CDU als christlich orientierte Partei auf, für ihre Vertreter im Aufsichtsrat noch vor der Wahl diesbezüglich klar Stellung zu beziehen, so die Forderung des Bündnisses.

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