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corona_zahlen11-04-2021

Kölner Inzidenz sinkt leicht unter den Bundesdurchschnitt

Köln | 128,1 ist der Wert der 7-Tage-Inzidenz für Köln im Zeitraum 4. bis 10. April. Dieser sinkt nicht nur nach Tagen über 130 sondern liegt damit auch unter dem Bundesdurchschnitt von 129,2. Am gestrigen Samstag, 10. April, wurden in Köln 232 positive PCR-Tests und zwei Todesfälle mit oder an Covid-19 gemeldet. Die Zahlen und Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Stadt Köln für den 10. April im Morning-Update für Deutschland und Köln bei report-K. Die Landkreise kritisieren den Plan einer Notbremse durch den Bund. Im Kölner Impfzentrum können kommende Woche 5.000 weitere Astrazeneca-Termine angeboten werden.

Die Lage am Samstag in Köln

In den Kölner Kliniken werden derzeit 300 Patient*innen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. 105 von ihnen auf einer Intensivstation. Bei den Zahlen in den Kliniken erfasst die Stadt die Patient*innen-Zahl und differenziert diese nicht nach Wohnort.

In der kommenden Woche sind 5.000 Impftermine im Kölner Impfzentrum für über 60-Jährige noch nicht vergeben. Es handelt sich um den Impfstoff Astrazeneca. Das Land so die Stadt habe eine "Sonderlieferung bereitgestellt". Gebucht werden können die Termine über das Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung.(termin.corona-impfung.nrw/home oder 0800/116 117 01)

Zu den Virusmutationen macht die Stadt Köln am Samstag keine neuen Angaben, sondern nennt die Zahlen vom Freitag: 3.776 Virusmutationen wurden in Köln seit dem 20. Dezember 2020 nachgewiesen. Seit Ende Januar lässt die Stadt Köln alle positiv ausgefallenen PCR-Tests auf Mutationen untersuchen. In 3.474 Fällen fanden die Labore die britische Mutante, in 283 Fällen die südafrikanische, in sieben Fällen die brasilianische und in 12 Fällen die Mutation der britischen Mutante.

In den Kölner Seniorenheimen sind in 72 Häusern 64 Bewohner*innen und 68 Mitarbeiter*innen infiziert.

RKI meldet 17855 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 129,2

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 17.855 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 46 Prozent oder 5.659 Fälle mehr als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 120,6 auf heute 129,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Für die Tage nach Ostern gilt ein Vorwochenvergleich als verzerrt, weil über die Feiertage manche Gesundheitsämter nur reduziert arbeiteten, und danach viele Nachmeldungen erwartet werden, andererseits wurden über die Feiertage womöglich weniger Tests gemacht. Erst ab etwa 17. April dürfte die Statistik wieder einen unverzerrten Trend zeigen. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 248.700 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 9.700 mehr als vor einer Woche.

Außerdem meldete das RKI nun 104 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.390 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 199 Todesfällen pro Tag (Vortag: 193). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 78.353. Insgesamt wurden bislang 3 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Landkreise kritisieren Bundesnotbremse

Die deutschen Landkreise haben die Pläne zur Vereinheitlichung der Corona-Schutzmaßnahmen scharf verurteilt. "Der vorliegende Entwurf ist ein in Gesetz gegossenes Misstrauensvotum gegenüber Ländern und Kommunen", sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). "Damit verlässt der Bund den Modus gemeinsamer Krisenbekämpfung und will direkt vor Ort wirkende Maßnahmen anordnen."

Sager zog in Zweifel, ob es gelinge, mit diesen Regeln die dritte Infektionswelle zu brechen. "Wir halten es jedenfalls generell für fraglich, passgenaue Lösungen für höchst unterschiedliche Situationen vor Ort unmittelbar in einem Bundesgesetz vorzuschreiben", sagte der Landrat des Landkreises Ostholstein. Damit würden "verantwortbare Modellversuche über einer Inzidenz von 100" praktisch unterbunden.

Hinzu kämen "vom Bund über den Kopf der Länder hinweg angeordnete Schulschließungen". Ausgangssperren seien ebenfalls sehr kritisch zu hinterfragen. Die Debatte sei auch getrieben von dem Wunsch nach bundeseinheitlichen Lösungen, so Sager.

"Das ist aber gerade nicht das Gebot der Stunde, da in einer sich örtlich sehr unterschiedlich darstellenden Pandemie pauschales Agieren nicht treffsicher genug ist." Außerdem sei die reine Fokussierung auf die Inzidenz zu einseitig. "Hier müssen auch weitere Faktoren wie die Belegung der Intensivbetten und die Reproduktionszahl mit einbezogen werden", forderte er.

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