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Kölner Klimademo fordert Kölnerinnen und Kölner auf sich an der Kommunalwahl zu beteiligen

Köln | Am heutigen Vormittag hat eine Klimademo in Köln stattgefunden. Die Demonstranten versammelten sich um 10 Uhr am Rudolfplatz und gingen von dort bis zum Kölner Dom. Hauptinitiator der Demonstration war die „fridays for future“-Bewegung. Das Motto der Demonstration „Köln wählt Klima“ bezog sich auf die am 13. September anstehende Kommunalwahl.

Es war beinahe wie eine zweiteilige Demonstration, die sich am heutigen Morgen auf dem Rudolfplatz versammelte. Zum einen waren wie so oft etliche Fußgänger mit Transparenten erschienen. Zum anderen waren auch über 60 Demonstrantinnen und Demonstranten mit Fahrrädern und Gepäck erschienen. Der Marsch vom Rudolfplatz bis vor den Kölner Dom stellte nämlich auch die erste Etappe der Fahrraddemo „Ohne Kerosin nach Berlin“ dar.

Nach ein paar anfänglichen kurzen Reden war klar, die Demonstration zielt auch auf die Kommunalpolitik ab. In der auslaufenden Wahlperiode war in Köln der Klimanotstand ausgerufen worden. Für viele der Demonstranten gingen die politischen Handlungen in Köln jedoch nicht weit genug. Köln müsse sich stärker zum Pariser Abkommen bekennen und schnell für eine klimaneutrale Stadt sorgen, hieß es. Auch ein Ausbau des ÖPNV und eine damit einhergehende Verkehrswende wurden gefordert. Köln müsse autofrei werden. Weitere Forderungen der Demonstranten waren etwa mehr Stadtgrün und ein Ausbau der erneuerbaren Energien. Da die Kommunalwahl am 13. September „existenziell wichtig für das Klima“ wäre stand die Demonstration unter dem Motto „Köln wählt Klima.“ Etliche Aufrufe zur Wahlbeteiligung ertönten immer wieder während der Demonstration.

Unter den Demonstrantinnen und Demonstranten war auch Nicolin Gabrysch, Oberbürgermeisterkandidatin der Klima Freunde. Heute war sie aber ausdrücklich nicht als Politikerin, sondern als Privatperson unterwegs. In den vergangenen Wochen und Monaten war es, aufgrund des Coronavirus, schwierig gewesen zahlreich demonstrieren zu gehen. Daher freute es Gabrysch, „dass die Bewegung jetzt wieder Schwung aufnimmt.“ Im Namen der Klimagerechtigkeitsbewegung rief auch sie dazu auf, sich an der kommenden Wahl zu beteiligen. Gabrysch lobte den Ausbau der Netzwerke innerhalb der Bewegung während der Corona-Zeit und prophezeite einen jüngeren und diverseren neuen Stadtrat.

Die Polizei hatte die angekündigte Demonstration im Vorhinein bestätigt und begleitete die Demonstrantinnen und Demonstranten auf ihrem Weg. Um die Regeln der Coronaschutzverordnung einhalten zu können wurden die Aktivisten zu Beginn in 10er Reihen eingeteilt, welche wiederum für Abstand untereinander sorgen sollten. Auch herrschte während des gesamten Marsches Maskenpflicht.

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