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Moschee in Köln-Ehrenfeld

Kölner Moschee: Gerichts-Gutachter soll Baumängel prüfen

Köln | Der Streit um den Bau der Moschee in Köln-Ehrenfeld scheint trotz der Einigung mit dem Architekten Paul Böhm nicht gänzlich beigelegt. Die DITIB hat nun einen gerichtlichen Gutachter bestellt, der die vermuteten Baumängel prüfen soll. Das Verfahren verzögert die Fertigstellung der Moschee weiter.

Vor vier Monaten hat die DITIB den Antrag auf ein Beweissicherungsverfahren eingereicht, erklärte heute Prof. Dr. Ali Dere, Vorsitzender DITIB. Seitdem wartet der Verband nun auf den öffentlichen Gutachter. Wann genau, der seine Prüfung der Baustelle beginnen wird, ist derzeit unklar. „Ich hoffe, dass der Gutachter so schnell wie möglich beginnt“, sagte Dere heute. Denn bis das Beweissicherungsverfahren abgeschlossen ist, können Bereiche der Moschee nicht weitergebaut werden. Um die Eröffnung der Moschee nicht noch weiter zu verzögern – ursprünglich sollte sie zum Beginn des diesjährigen Ramadans eröffnet werden – wird der Bau derzeit dennoch so weit wie möglich fortgesetzt. Nun soll die Moschee im Frühjahr oder Sommer 2013 eröffnet werden. Abhängig sei das allerdings noch von dem Ergebnis des Gutachters. Der soll in seinem Bericht auch nötige Maßnahmen zur Beseitigung der möglichen Baumängel aufführen.

Gesamtkosten für Moscheebau unklar

Heute sprach Dere von inzwischen rund 2.500 Mängeln am Bau. Dabei sei jedoch nicht deren Quantität entscheidend, sondern inwiefern sie den Bau beeinträchtigten. Die Baumängel seien teilweise auch für eine Preissteigerung der Moschee verantwortlich. Wie hoch die letztlich ausfallen werden, sei derzeit noch unklar, da sich der Baupreis unter anderem durch die Baumängel erhöht habe. Die gestiegenen Kosten dafür will die DITIB jedoch von den entsprechenden Unternehmen zurückfordern. Schon jetzt müsse jedoch damit gerechnet werden, dass die geplanten Kosten in Höhe von 32 Millionen Euro nicht eingehalten werden könnten.

Dem Architekten Paul Böhm wurde die Bauleitung für die Moschee inzwischen entzogen. Er war in einem ersten Vertrag als Architekt und Bauleiter von der DITIB angestellt worden. Nach der Kündigung Böhms im vergangenen Jahr wurde inzwischen laut DITIB ein neuer Vertrag aufgesetzt. Danach ist Böhm nun als Berater für die DITIB tätig. „Er soll uns helfen, das Projekt wie geplant zu Ende zu führen“, so Dere.

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