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Jörg Detjen, Die Linke, macht den Vorschlag im Hauptbahnhof ein Hinweisschild zu errichten: „Vorsicht bei religiösen Feiertagen! Die Aussage ,Gott ist größer bzw. Allahu Akbar’ hat zu unterbleiben.“ (Bildmontage)

Kölner Politik spricht über Vorfälle im Hauptbahnhof am Tag des Zuckerfest

Köln | Der Polizeibeirat der Stadt Köln tagte und Polizeipräsident Uwe Jacob bezog Stellung in dem nichtöffentlich tagenden Gremium zur ungerechtfertigten Festnahme von vier Muslimen am Tag des Zuckerfests im Kölner Hauptbahnhof. Der Kölner Polizei wird vorgeworfen vollkomen überzogen gehandelt zu haben. Unter anderem vom Zentralrat der Muslime und der DITIB. Die Linke und die Grünen äußerten sich anschließend mit einem schriftlichen Statement.

Fehlende Weitsicht

Zur Sitzung des Polizeibeirates erklärt der Fraktionssprecher Jörg Detjen: „Der Polizeipräsident verteidigt weiterhin den völlig überzogenen Einsatz gegen vier muslimische Männer am Tag des Zuckerfestes im Kölner Hauptbahnhof. Das ist schade und zeigt keine Weitsicht und kein Problembewusstsein. Ich empfehle der Kölner Polizei im Hauptbahnhof ein Hinweisschild zu errichten: „Vorsicht bei religiösen Feiertagen! Die Aussage ,Gott ist größer bzw. Allahu Akbar’ hat zu unterbleiben.“

Kulturelle Sensibilität stärken

Die Stadtratsfraktion der Kölner Grünen teilt schriftlich mit und sprechen von einer intensiven Auseinandersetzung: „Die Vorgänge sehen die Grünen im Spannungsfeld zwischen notwendiger Gefahrenabwehr und bürgerlichen Grundrechten an hochsensiblen öffentlichen Plätzen. Für ein friedliches Zusammenleben in einerpluralistischenGesellschaft ist eine interkulturelle Kompetenz und Sensibilität bei allen Beteiligten von großer Bedeutung. Diese Sensibilität muss weiter gestärkt werden – nur so können bürgerliche Grundrechte gesichert werden.“

Mehrere Medien berichteten, dass der Polizeipräsident sich zudem mit fünf der ungerechtigt festgenommenen Männer getroffen habe. Nicht hervorgeht aus der Berichterstattung ob Uwe Jacob sich bei den Männern persönlich entschuldigte.

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