Köln Nachrichten Köln Nachrichten

Kölner Staatsanwaltschaft ermitteln gegen mehr Geldinstitute

Köln | Die Kölner Staatsanwaltschaft und die Wuppertaler Steuerfahndung ermitteln gegen weit mehr Banken wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung als bisher bekannt. Es soll sich um fast 30 Verfahren gegen internationale Geldinstitute und deren Filialen handeln, die in den meisten Fällen ihren Sitz in der Schweiz haben, schreibt der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Sie basieren auf Informationen aus angekauften Datensätzen und einer rastermäßigen Auswertung von Selbstanzeigen.

Ergeben sich daraus Hinweise auf die Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch Bank und Mitarbeiter, leiten die Wuppertaler Steuerfahnder Verfahren ein. Ziel ist die Verhängung einer sogenannten Verbandsgeldbuße. Die Steuerfahnder haben dazu das "Wuppertaler Modell" entworfen.

Damit werden die Gewinne der Bank abgeschöpft, die sie durch die Betreuung steuerunehrlicher Kunden erzielt haben. Zusammen mit einem Strafzuschlag wird eine Geldbuße festgelegt. Die Banken zahlen in der Regel, damit die Verfahren gegen ihre Mitarbeiter eingestellt werden – und in der Hoffnung, dass die Öffentlichkeit nichts davon erfährt.

Für Nordrhein-Westfalen ist das Wuppertaler Modell ausgesprochen lukrativ – mehr als 600 Millionen Euro wurden bereits eingenommen.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

D_Polizeiabsperrung_03012017

Köln | aktualisiert | Am heutigen Donnerstagvormittag, 29. Juni, ist im Bereich westlich der Fygen-Lützenkirchen-Straße in Köln-Niehl ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handle sich um eine Zehn-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart. Der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln ist vor Ort und sichert die Fundstelle. Der Evakuierungsradius wurde mit 500 Metern rund um den Fundort festgelegt. Die Bombe wurde gegen 14 Uhr entschärft.

stadtmuseum_ehu_29_06_17

Köln | Nach einem Wasserschaden bleibt das Kölnische Stadtmuseum im Zeughaus für drei Monate geschlossen. In der Nacht zum vergangenen Montag war es durch einen technischen Defekt zu einem Wasserrohrbruch gekommen, das Wasser stand knöchelhoch in der Dauerausstellung.

panorama_esten_koeln2005

Köln | Anlässlich der Räumung eines Hochhauses in Wuppertal gibt die Stadt Köln einen Überblick über die Situation bei den Hochhäusern in Köln. In Köln gibt es rund 420 Hochhäuser, mit mehr als 22 Metern Höhe. Diese werden, nach Angaben der Stadt, in der so genannten Brandverhütungsschau durch die Berufsfeuerwehr regelmäßig, in der Regel alle drei Jahre, kontrolliert.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets