Köln Nachrichten Köln Nachrichten

Musenkuss_Screenshot_06092016

Kulturelle Bildungsangebote - Muse küsst Stadt

Köln | Seit 2015 gibt es die Internetplattform „www.musenkuss-koeln.de“. Über das kostenlose Portal der Stadt Köln können Menschen aller Altersgruppen aus über 200 Angeboten für kulturelle Bildung von rund 70 Anbietern – unterschiedliche etablierte freie und städtische Kultureinrichtungen – Kurse und Workshops auswählen. Heute Mittag wurde im Kölner Rathaus von Vertretern der Stadt Köln sowie einzelnen teilnehmenden Institutionen das Stadtportal unter Beleuchtung unterschiedlicher Projekte näher vorgestellt.

Im Jahr 2012 entstand „Musenkuss“ erstmalig in Düsseldorf. Als interkommunales Kooperationsprojekt von der Landeshauptstadt Düsseldorf initiiert, wurden sodann auch in München und Köln Stadtportale mit kulturellen Bildungsangeboten ins Leben gerufen. Auf dem Portal kann über eine Such- und Filterfunktion nach spezifischen kulturellen Angeboten – je nach Fachgebiet, Altersklasse, künstlerischer Vorbildung und Stadtteil – recherchiert werden. Wer sodann das für ihn passende Projekt gefunden hat, findet auf „Musenkuss“ die Kontaktdaten der veranstaltenden Kultureinrichtung, um dort seine Teilnahme zu buchen.

„Hohe Hemmschwelle bei der Suche nach kultureller Bildung überwunden“

Ulrike Heuer, Leiterin des Amtes für Schulentwicklung der Stadt Köln, war besonders glücklich darüber, bei dem heutigen Pressetermin im Rathaus das Portal „Musenkuss“ näher vorstellen zu können. Es habe sich gezeigt, dass Künstler gemeinsam mit Jugendlichen arbeiten möchten. Gleichzeitig seien auch Schulen stets auf der Suche nach einem „Mehr“ an kultureller Bildung, sodass „www.musenkuss-koeln.de“ als spartenübergreifende Stelle optimal dazu diene Anbieter und Suchende zusammenzubringen. Mit diesem Portal sei es gelungen, die doch „hohe Hemmschwelle bei der Suche nach kultureller Bildung zu überwinden“.

Um auch die Qualität der Angebote zu garantieren, gibt es verschiedene Kriterien, die eine Kultureinrichtung erfüllen muss, um auf dem städtischen Portal gelistet zu werden. Neben einigen Anforderungen in Bezug auf die Rechtsform und ist gerade die Zugänglichkeit der Projekte der Kultureinrichtung von entscheidender Bedeutung: Auch Anfänger und Einsteiger müssen eine Möglichkeit haben, an Projekten teilzunehmen. „Die Einrichtung darf nicht nur Profis aufnehmen“, so Franziska Sörgel, Redakteurin und Projektkoordinatorin bei „Musenkuss“.

Büro für Konzertpädagogik: „Den Menschen die Ohren öffnen“

Das Büro für Konzertpädagogik gibt es seit 1997, entwickelt Projekte im Bereich der Musikvermittlung und Konzertpädagogik und ist Anbieter bei „Musenkuss“. Bei der Projektarbeit gehe man von den Biographien der Menschen aus und forme diese in eine künstlerische Idee, so Ortrud Kegel vom Büro für Konzertpädagogik. Sie ist davon, „überzeugt, dass Musik sich selbst vermittelt, wenn sie auf offene Ohren trifft.“ Mit diesem Credo hat es sich das Büro für Konzertpädagogik – auch als Teil von „Musenkuss“ – zur Aufgabe gemacht, den Menschen mit ihren Projekten die „Ohren zu öffnen“. Eines dieser Projekte ist der – heute im Rathaus vorgestellte – Experimentalchor „Alte Stimmen“. Das Mindestalter um diesem Chor beizutreten liegt bei 70 Jahren. In dem Projekt geht es darum, „die Schönheit der faltigen Stimmen“ darzustellen, erzählt Kegel. Alte Stimmen seien individueller als junge Stimmen.

Flüchtlingsprojekt: Musical „Zwischen den Welten“

Das Musical „Zwischen den Welten“ war ein weiteres Projekt, das auch über „www.musenkuss-koeln.de“ abrufbar war. Als Teil von „music4everybody“, einem Projekt der privaten Musikschule „Villa Musica“, erarbeiteten deutsche Paten gemeinsam mit Geflüchteten ein Musical, studierten das Stück ein und führten es anschließend im Saal der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum auf. Janyar Ali ist Flüchtling und spielte in „Zwischen den Welten“ eine der Hauptrollen. Nach seiner Ankunft in Deutschland und der Absolvierung von Deutschkursen war er an einem Punkt angekommen, wo er nicht mehr wusste, wie sein Leben in Deutschland weitergehen werde. Mit der Teilnahme am Musical verschwand diese Perspektivlosigkeit. Von der Mitwirkung am Musical erzählt er: „Ich bin seit eineinhalb Jahren in Deutschland und hatte noch nie so eine Freude.“ Gleichzeitig hat er in seiner Patin – auch Hauptdarstellerin im Musical – Lea Falkenhahn eine neue beste Freundin gefunden.

Bisher hat das Portal rund 10.000 Aufrufe im Monat verzeichnen können. Mittels Werbung in der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und in Schulen, KiTas sowie Jugendeinrichtungen will man erreichen, dass die Internetplattform bei noch mehr Kölner Bürgern bekannt wird. Positiv zu verzeichnen sei, dass bei den angebotenen Projekte die Absprungrate bisher sehr gering war.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

nachklick_21_11_17

Köln | NACHKLICK 20. - 21 November 2017, 18-18 Uhr | Der report-K Rückblick auf die Nachrichten der vergangenen 24 Stunden aus Köln, Deutschland und der Welt |Kellerbrand – Kölner Feuerwehr in der Bremerstraße im Einsatz. „Die Rache von Melaten“: Das Divertissementchen 2018 sorgt sich um die Tradition. Fahndung - Unbekannter zieht 21-Jährigem Rasierklinge durchs Gesicht. Kölner Hafen-Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum eröffnet am Freitag. NRW-Verfassungsgericht kippt 2,5-Prozenthürde. Anti-Terror-Razzien in mehreren Bundesländern. Forsa: FDP kann von Ausstieg nicht profitieren. Feuerwehrmann bei Einsatz auf der A3 schwer verletzt. Merkel will Neuwahlen - und wieder antreten. Alle weiteren Nachrichten des Tages hier im Überbklick: Nachklick report-K.

koelnischesstadtmuseum_14_09_17

Köln | Wegen der Sanierung der Dauerausstellung und der Umbauphase im Sonderausstellungsbereich nach dem Ende der Ausstellung „Konrad der Große. Die Adenauerzeit in Köln 1917 – 1933“ bleibt das Kölnische Stadtmuseum von Dienstag, 21. November, bis Freitag, 15. Dezember, für den Besucherverkehr geschlossen. Vom 23. bis zum 25. November 2017 findet im Stadtmuseum die Geigenauktion des Auktionshaus Bongartz statt. Ab Samstag, 16. Dezember, zeigt das Kölnische Stadtmuseum parallel zwei Sonderausstellungen, die politische Ereignisse im öffentlichen Raum dokumentieren: „Trotzdem Alaaf! Kölner Rosenmontag 1991 + 2017“ und „Karin Richert: Im Rechten Licht“. Sie sind bis 25. März 2018 zu sehen.

nachklick_20_11_17

Köln | NACHKLICK 20. November 2017, 0-16 Uhr | Der report-K Rückblick auf die Nachrichten der vergangenen 16 Stunden aus Köln, Deutschland und der Welt | Bundespräsident redet Parteien ins Gewissen - nach Statement um 14 Uhr. Jamaika-Sondierung platzt – Stimmen aus der Kölner Wirtschaft. Lebensgefahr - 14-Jähriger in Bayenthal von Pkw erfasst. Kölnbäder startet Online-Verkauf für den ersten Kursblock 2018. Das neue Musical- und Bühnenprogramm in Köln. Das Wochenende der Kölner Karnevalisten - Ehrungen, Sessionseröffnungen, Bälle. Kölner Haie trennen sich von Cheftrainer Cory Clouston - Peter Draisaitl ist neuer Headcoach des KEC. Radfahrer stirbt bei Kollision mit Lkw in Regensburg. Mugabe verweigert in TV-Ansprache Rücktritt. Alle weiteren Nachrichten des Tages hier im Überbklick: Nachklick report-K.

Theater Köln - Premieren 2017

theaterkritik_kasten300px_neu

Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

--- --- ---

"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

--- --- ---

Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

--- --- ---

„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

--- --- ---

"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

--- --- ---

Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

--- --- ---

Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

--- --- ---

„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

--- --- ---

Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

--- --- ---

„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

--- --- ---

Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

--- --- ---

Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

--- --- ---

„Occident Express“ hält im Schauspiel

--- --- ---

Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

--- --- ---

Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

--- --- ---

Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

--- --- ---

Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

--- --- ---

Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

--- --- ---

Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

--- --- ---

„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

--- --- ---

Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

--- --- ---

Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

--- --- ---

Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS