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Der Veranstalter spricht von 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die heute friedlich in Köln demonstrierten.

Kurden demonstrieren gegen Politik der Türkei in Köln

Köln | Es ist fieses Wetter in Köln und gerade rund um den Dom. Dennoch trafen sich viele kurdische Demonstrantinnen und Demonstranten auf der Domplatte und zogen vom Roncalliplatz zum Heumarkt. Die Veranstalter sprechen von 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Demonstration verlief völlig ruhig und ohne Zwischenfälle.

Die Rednerinnen prangern die Gewalt gegen Frauen und Kinder in der Türkei an und rufen immer wieder „Erdogan Frauenmörder“ und „Erdogan Kindermörder“. Sie sprechen von einem Massaker und Genozid, der unter den Augen Europas geschehe. In einem Flugblatt, dass verteilt wurde, steht, dass in den letzten fünf Monaten in den kurdischen Städten mehr als 200 Zivilisten, darunter 33 Kinder und 43 Frauen getötet wurden. Man beschreibt die Situation so, dass die Menschen dort nicht mehr ihren Alltag regeln können, ohne Angst vor Scharfschützen zu haben.

Der Bundesregierung wirft man vor die Partei von Erdogan AKP und ihn selbst zu unterstützen und damit indirekt auch den Krieg gegen das kurdische Volk zu finanzieren. So skandiert die Menge immer wieder „Deutschland finanziert, die Türkei bombt“. Ein Sprecher der Linken fordert, dass die Fragen um die Zukunft der Kurden, vor allem Kobanes und Rojavas Teil der Syrienkonferenz der UN in Genf sein müsse. Vielleicht mag es am Regen und Sturm gelegen haben, aber auffällig war, dass die Medienpräsenz sehr gering war. Selbst türkische Medien, die sonst immer auf kurdischen Demonstrationen in Köln filmten und berichteten, fehlten.

Die Demonstranten in Köln forderten „Schluss mit dem Feminizid und Genozid in Kurdistan!“ und fürchten Tote unter der Zivilbevölkerung.

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