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So könnte die Hohenzollernbrücke nach einer möglichen Erweiterung auf der Südseite für Fußgänger aussehen

Machbarkeitsstudie: Neue Rheinbrücke in Köln zwischen Bastei und Rheinpark - Politik nimmt Stellung

Köln | aktualisiert | Wird bald eine neue zehn Meter breite Fußgänger und Radfahrerbrücke zwischen der Bastei und dem Rheinpark stehen? Möglich wäre es. Eine Machbarkeitsstudie der Universität Stuttgart kommt zu diesem Ergebnis. Demnach würde die neue Brücke insgesamt 35 Millionen Euro kosten. Doch eine Erweiterung der Hohenzollernbrücke auf der Südseite, könnte ebenfalls mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer schaffen.

Erweiterung Hohenzollernbrücke

Die Stadt will die Hohenzollernbrücke auf der Südseite erweitern, um so mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Eine Erweiterung der Hohenzollernbrücke, neben dem jetzigen Bauwerk, würde ersten Schätzungen zufolge 16 Millionen Euro kosten.

Neue Brücke wäre möglich

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Luftbild-Simulation aus der Machbarkeitsstudie der Uni Stuttgart

Darüber hinaus hat die Stadt Köln hat eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen. Die Ergebnisse dieser Studie liegen nun vor: Eine neue zehn Meter breite Fußgänger und Radfahrer. Aus der Machbarkeitsstudie geht hervor, dass die neue Rheinbrücke zwischen der linksrheinischen Bastei und dem dem rechtsrheinischen Rheinpark würde insgesamt 35 Millionen Euro kosten. Die Studie basiert auf eine studentische Masterarbeit der Uni Stuttgart.

Die Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass eine Schrägseil-Konstruktion möglich wäre, da an der Bastei kein massives Fundament eingezogen werden muss, das die Sicht versperren würde. Eine solche Brücke für Fußgänger existiert am Rhein bisher nicht. Ein 90 Meter hoher, geneigter Pylon könnte neben der Rinne für die Schifffahrt am Rheinpark eingelassen werden.

Das Thema wird am heute im Verkehrsausschuss diskutiert.

Kölner CDU: „Vielversprechende Ansätze für attraktive Rad- und Fußwegverbindungen"

„Mit einer Brücke zwischen Bastei und Rheinpark können wir eine überaus attraktive Verbindung für Fußgänger und Radfahrer schaffen. Daher sollten wir die vielversprechenden Ideen aus der jetzt vorgelegten Machbarkeitsstudie unbedingt weiterentwickeln“, sagt Niklas Kienitz, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses: „Aus stadtgestalterischer Sicht müssen wir jedoch über die langen Rampen nachdenken. Hier gibt es sicherlich Lösungen, die sich eleganter in die Landschaft einfügen. Ansonsten halte ich die schlanke Schrägseil-Konstruktion, die vor allem die Bastei nicht übermäßig beeinträchtigt, für einen sehr gelungenen Ansatz.“

„Diese Trasse bietet etliche Vorteile", sagt Dirk Michel, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Wir schaffen damit eine neue Nähe zwischen Rheinpark und der bevölkerungsreichen nördlichen Innenstadt. Für das neue Quartier Mülheim Süd und für Mülheim generell können wir über eine kluge Anbindung wiederum die Wege in die City verkürzen. In beide Richtungen schaffen wir also Anreize, auf das Rad umzusteigen. Das kann auch helfen, die Deutzer und die Zoobrücke zu entlasten.“

„Wir sehen hier durchaus Vorteile im Vergleich zu einem Ausbau im, müssen uns das aber noch genau anschauen. Mit der Verbreiterungen könnten wir die Trasse zwischen Dom und Deutz jedenfalls deutlich attraktivieren“, sagen Niklas Kienitz und Dirk Michel.

Die CDU-Fraktion wolle derweil auch eine Rheinquerung im Süden Kölns im Blick behalten. „Mit der Parkstadt Süd und dem Deutzer Hafen entstehen zwei bedeutende Quartiere, denen eine Verbindung über den Rhein gut tun würde. Auch das ist ein Vorschlag aus Speers Masterplan, den wir gerne weiterverfolgen möchten“, so Niklas Kienitz.

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