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Roland Schüler und Bezirksbürgermeister Andreas Hupke im Kolumba-Viertel

Mehr Lebensqualität für das Kolumba-Viertel?

Köln | An der Herzogstraße im Kolumba-Quartier in der Innenstadt sollten nach einem Beschluss der Bezirksvertretung die Parkplätze vor der Ladenzeile zugunsten einer verbesserten Aufenthaltsqualität abgeschafft werden. So sieht es das Verkehrsstrategiekonzept „Köln mobil 2025“ vor. Doch anstatt die Parkplätze zu entfernen hat die Stadtverwaltung sie nun zur Ladezone umfunktioniert. Die ist nun fast rund um die Uhr zugeparkt. Nur Parkgebühren werden nicht mehr bezahlt. Und Lieferfahrzeuge sehen sich gezwungen zum Beliefern jenseits der Ladezone zu halten. Ein Irrsinn, finden Bezirksbürgermeister Andreas Hupke und Anwohner.

„Was die Verwaltung hier macht ist de facto Verarschung“, empörte sich Bezirksbürgermeister Andreas Hupke über die „Umsetzung“ des Konzepts aus dem Jahr 2008. Das Konzept zur Umgestaltung des Quartiers war sogar vom Bundesverkehrsministerium prämiert worden war. Zehn Jahre lang hatte sich nichts getan. Erst auf Bürgeranregung durch Roland Schüler wurde das Konzept im vergangenen Jahr wieder auf die Tagesordnung gebracht und schließlich durch die Bezirksvertretung Innenstadt beschlossen.

Erneut tat sich jedoch ein Jahr lang wieder nichts. Die Verwaltung monierte die wegfallenden Einnahmen durch Parkgebühren, unternahm nichts. Bis sich Schüler schließlich an die Oberbürgermeisterin wandte. „Erst ruft die Stadt groß und breit zur Bürgerbeteiligung auf, aber dann passiert nichts“, empört sich Schüler. Nun ist zwar endlich etwas passiert. Doch im Sinn der Sache ist es nicht. Weder sorgt die neu erschaffene Ladezone für weniger parkende Autos, noch generiert die Stadt Einnahmen aus Parkgebühren. Die Parkscheinautomaten wurden bereits abgebaut.

Erklären können sich Hupke und Schüler das Verhalten der Stadtverwaltung nicht. Auch den Ladenbesitzern ist mit der neuen Ladezone nicht geholfen. „Ladezonen gab es bereits zwei am Straßenanfang und -ende“, erklärte Schüler. Die hätten gereicht, um die anliegenden Geschäfte beliefern zu können. Auch gebe es im Umkreis genug Parkhäuser, in denen Kunden parken könnten. Nun will sich Schüler erneut an die Oberbürgermeisterin wenden.

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