Köln Nachrichten Köln Nachrichten

restle_screenshot_1872019

Screenshot aus der Monitorsendung vom 18. Juli in der Georg Restle gerade den Beitrag über die AfD, den Flügel und die Identitäre Bewegung anmoderiert.

Morddrohung gegen WDR-Journalist Georg Restle

Köln | Georg Restle leitet die Monitor-Redaktion beim Westdeuschten Rundfunk (WDR). Nach einem kritischen Kommentar in den Tagesthemen und Beitrag in der letzten Monitorsendung über die Verquickung von Identitärer Bewegung und der AfD diesen Donnerstag erhielt Georg Restle eine Morddrohung. Sein Sender, der WDR stellte Strafanzeige. Der DJV-NRW fordert – zu Recht – Solidarität mit Georg Restle ein.

Die Morddrohung gegen Restle soll aus dem rechtsextremen Spektrum stammen, so der WDR. WDR-Intendant Tom Buhrow: „Dass es eine Morddrohung gegen einen unserer Journalisten gibt, entsetzt und erschüttert mich. Wir tun alles, um unseren Kollegen – wie alle anderen auch – zu schützen und ihn zu unterstützen. Georg Restle ist ein ausgezeichneter investigativer Journalist, der die politische Landschaft in Deutschland kritisch begleitet. Perfide Drohgebärden dieser Art werden uns nicht davon abhalten, unseren Job als Journalisten zu machen. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind ein hohes Gut. Wer das nicht akzeptiert, ist ein Feind der Demokratie.“ Neben der Morddrohung ist Restle schweren Beleidigungen und Angriffen ausgesetzt, schreibt der WDR.

Restle postete auf Twitter eine der vielen Anfeindungen. Dort schreibt ein User an @tagesthemen und @georgrestle: "Leute wie @georgrestle müssen konzentriert werden!!! Also so eine Schande!!! Und sowas MUSS ich finanzieren???!!! So billige Propaganda! Georg Restle ist ein armes Würstchen mit Dauererektion!" Restle antwortet cool: "Noch Fragen?"

DJV fordert, dass der Staat Journalisten schützt

„Wir verurteilen die widerliche Morddrohung gegen den Journalisten Georg Restle und stehen an seiner Seite", äußert sich Frank Stach, Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV-NRW). „Es ist richtig, dass der WDR konsequent gegen die Bedrohung seines Mitarbeiters vorgeht, denn der Fall Lübcke hat erst vor wenigen Wochen gezeigt, wohin Hass führen kann. Es muss konsequent gegen Brandstifter vorgegangen werden, die Hass den Boden bereiten. Wer diese Morddrohung formuliert hat, bedroht nicht nur das Leben eines Journalisten, sondern greift auch die Pressefreiheit direkt an. Wir werden uns als Deutscher Journalisten-Verband weiter dafür einsetzen, dass der Staat dem Schutz von Journalist*innen gerecht wird.“

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

demirci_step_21082019

Oberbürgermeisterin Henriette Reker empfängt den Kölner Journalisten und Sozialarbeiter Adil Demirci, der 14 Monate in einem türkischen Gefängnis festgehalten wurde.

Köln | „Sie sind nicht nur ein Opfer, sondern auch ein Mann, der sich unbeugsam für europäische Werte einsetzt. Dafür können wir Ihnen nicht genug danken“, sagt Oberbürgermeisterin Henriette Reker beim Empfang für den Journalisten Adil Demirci gestern Nachmittag im Historischen Rathaus. Der Kölner war unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung am 18. April 2018 in der Türkei festgenommen worden.

Die Bedeutung digitaler Angebote wird größer. Diese werden als Erweiterung und nicht als Konkurrenz verstanden.

Köln | Die Digitalisierung nimmt im Alltag der Menschen eine immer größere Rolle ein. Dem trägt die Kölner Volkshochschule in ihrem Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen zunehmend Rechnung, indem sie ihr digitales Angebot verstärkt. Das bedeutet, dass immer mehr Menschen den Zeitraum und den Ort des Lernens selbst bestimmen wollen. „Das bedeutet aber nicht, dass wir die Präsenskurse aufgeben wollen, vielmehr sind die digitalen Angebote eine Erweiterung unseres Programms“; betont der Amtsleiter der VHS, Jakob Schüller, bei der Vorstellung des Programms im zweiten Semester des Jubiläumsjahres. Die Einrichtung feiert 2019 ihr 100-jähriges Bestehen.

wehrle_2112012

Köln | Der Geschäftsführer des 1.FC Köln, Alexander Wehrle, hat die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker für ihren Vorstoß zum FC-Ausbau am Geißbockheim kritisiert. Das Thema Klimanotstand mit den Plänen zu verknüpfen, halte er für fragwürdig, sagte Wehrle der Kölnischen Rundschau. "Selbstverständlich haben wir diverse Gutachten in Auftrag gegeben, das Klimagutachten kommt nicht zu dem Ergebnis, dass drei Fußballplätze das Klima in Köln nachhaltig schädigen."

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >