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Einer der vier restaurierten Brunnen von Heribert Calleen, die zusammen mit den Rheinkieselbrunnen als Ensemble für die Bundesgartenschau 1957 entworfen wurden.

Nach Restaurierung: Bunte Schalenbrunnen im Rheinpark sprudeln wieder

Köln | Rund zwei Jahre nach der Restaurierung der Rheinkieselbrunnen im Kölner Rheinpark und rund eineinhalb Jahre nach dem Diebstahl derselben sind nun alle 14 Zierbrunnen, die anlässlich der Bundesgartenschau 1957 unweit der Zoobrücke installiert wurden, wieder in Betrieb.

Möglich gemacht hat dies nicht zuletzt ein Förderverein um die Nichten und Neffen des Gartenarchitekten Theo Breddermann, Schöpfer der zehn "Rheinkieselbrunnen" anlässlich der Bundesgartenschau 1957. Diese liesen nun die vier bunten Brunnenschalen, jeweils gekrönt von einem Zierbrunnen und ursprünglich entworfen von Heribert Calleen, in ihren ursprünglichen Zustand versetzen.

Anhand historischer Fotos aus der Zeit der Bundesgartenschau wurden sowohl die Messsing-Armaturen als auch die Farbgestaltung am Boden der Brunnen in mühevoller Kleinarbeit restauriert. Die aufwendigen Schmiedearbeiten übernahmen die Ausbildungs-Werkstätten der Ford-Werke gratis, die Kosten für das Material wurde durch den Förderverein aufgebracht.  Dieser kümmert sich auch um die 4.000 Quadratmeter große Parkanlage, in die die insgesamt 14 Zierbrunnen eingebettet sind.

Lange Zeit war die Brunnenanlage, nicht in Betrieb, laut Irmgard Schenk-Zittau, einer der Nichten Breddermanns. 1998 hatte die Stadt Köln die gesamte Anlage noch einmal umfangreich sanieren lassen. Als die Wasserspiele dann aber aufgrund von Vandalismus zerstört worden seien, habe die Stadt sie einlagern lassen.  2011 wurden dann die zehn sogenannten Rheinkieselbrunnen restauriert, 2012 fand die Einweihung statt. Am Pfingstwochenende 2013 wurden dann die frei drehenden Messingarmaturen, die für die Wasserspiele benötigt werden, von Metalldieben entwendet. Ausbeute: 30 Euro Materialwert – Schaden: mehrere Tausend Euro. Nun sind erstmals seit 1998 wieder alle Brunnen in Betrieb, jedoch in diesem Jahr nur für kurze Zeit: im November gehen sie vorerst in Winterpause.

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Auch dieser Brunnen wurde wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt.

„Das war bitter“, erinnert sich Manfred Kaune, Leiter des Kölner Grünflächenamtes. Künftige Diebstähle könne man auf dem großen Areal leider nicht ausschließen, auch wenn seit 2012 ein Wachdienst im Rheinpark patrouilliere, durch den sich die Gesamtsituation, vor allem Vandalismus an den Wochenenden, erheblich reduziert habe. Um das Diebstahl-Risiko zusätzlich zu minimieren, sollen die Armaturen nach dem Willen des Fördervereins auch nur am Wochenende kreisen. Die Woche über sollen sie abmontiert und „Ersatz-Armaturen“ in Form präparierter Schraubenmuttern zum Einsatz kommen.

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