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Die vom LVR zur Verfügung gestellte Grafik zeigt die UNESCO-Weltkulturerbestätte Niedergernamischer Limes. | Grafik: S. Bödecker, E. Rung/LVR-Amt für Bodendenkmalpflege; M. Pütz/LVR-LandesMuseum Bonn; Kartengrundlage: GLOBE Task Team and others

Neues UNESCO-Weltkulturerbe in Köln: Niedergermanischer Limes

Köln | Köln ist um eine Attraktion reicher: Drei Bodendenkmäler in Köln sind Teil des niedergermanischen Limes und der ist jetzt Weltkulturerbe.

Der korrekte Titel ist „Niedergermanischen Limes“ – der den Rheinlauf zwischen Remagen und Nordseeküste nachzeichnet – der zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Epoche bezeichnet die Zeit der Römer im Rheinland und damit etwa eine rund 500-jährige Zeitspanne. Die drei Kölner Bodendenkmäler sind das Prätorium, das Flottenkastell "Alteburg" und das Kastell Divitia-Deutz.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einem schriftlichen Statement: „Es erfüllt mich mit Stolz, denn ich bin mir der herausragenden Bedeutung unseres antiken Erbes entlang des Rheins bewusst. Gerade in einer pulsierenden Millionenstadt wie Köln gilt es, die Erinnerung an die römischen Ursprünge aufrecht zu erhalten und deren Zeugnisse dauerhaft zu bewahren. Dabei wird diese Auszeichnung durch die UNESCO helfen.“

Ministerpräsident Armin Laschet: „Eine alte Grenze wurde zum grenzüberschreitenden Gemeinschaftsprojekt: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und die Niederlande haben gemeinsam die Bewerbung bei der UNESCO vorangetrieben. Dass der Niedergermanische Limes nun Weltkulturerbe ist, ist eine große Anerkennung für die Arbeit und eine Auszeichnung für diese einzigartige Kulturlandschaft. Nordrhein-Westfalen ist Kulturland mit einer bedeutsamen Geschichte - das hat die UNESCO-Entscheidung am heutigen Tag mit der Ernennung unserer 6. Welterbestätte noch einmal unterstrichen.“

Der Welterbe-Antrag wurde in Nordrhein-Westfalen fachlich durch das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland erstellt.

Die Fundplätze des Niedergermanischen Limes in Nordrhein-Westfalen liegen in den Kommunen Alfter, Alpen, Bad Münstereifel, Bedburg-Hau, Bonn, Bornheim, Dormagen, Duisburg, Moers, Monheim, Neuss, Kalkar, Kleve, Köln, Krefeld, Swisttal, Uedem, Wesel und Xanten. Die Bandbreite der Fundplätze reicht von kleinen Wachttürmen bis zu riesigen Legionslagern, von Marschlagern im Wald bis zum Statthalterpalast. Gemeinsam mit den zugehörigen Zivilsiedlungen, einer Kalkbrennerei und Teilen der Limesstraße bieten sie das wohl vollständigste Bild einer römischen Grenzregion. Nicht alle archäologischen Überreste sind obertägig erkennbar, oft aber durch modernste Methoden sichtbar gemacht.

Weitere Welterbestätten in Nordrhein-Westfalen

Die weiteren UNESCO-Welterbestätten in Nordrhein-Westfalen sind: der Aachener Dom, die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl, der Kölner Dom, die Zeche Zollverein in Essen und das Kloster Corvey.

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