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Köln braucht mehr solcher Industriebrachen wie hier das Clouth-Gelände in Nippes vor vier Jahren, um ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Prognose der Statistiker: Köln wächst weiter

Köln | 2010 wurde Köln Millionenstadt. Seit dem wächst die Bevölkerungszahl langsam aber stetig. Aktuell haben 1.081.500 Menschen hier ihren Hauptwohnsitz. Bis zum Jahr 2010 werden es 1.146.100 sein – eine Steigerung um rund 6 Prozent. So jedenfalls die Prognose des städtischen Amtes für Statistik, die jetzt vorgestellt wurde.

Auf der einen Seite wird Köln jünger – auf der anderen deutlich älter. Für Ersteres stehen die schon seit Jahren steigenden Geburtenzahlen. Waren im Vorjahr 174.617 Kölnerinnen und Kölner unter 18 Jahre alt, werden es 2040 7.300 mehr sein. Eine Entwicklung, die das Schuldezernat beim Bau neuer Schulen schon jetzt ins Schwitzen bringt.

Aus „Babyboomern“ werden Rentner – und die machen Köln älter

Deutlich stärker zunehmen wird die Zahl der Senioren. Die Zahl der 65- bis unter 80-Jährigen wird um 31.500 ansteigen (plus 23 Prozent, 2017 waren es 134.894), die der über 80-Jährigen um 21.100 (38,9 Prozent/54.254). Grund hierfür ist zum einen die allgemein steigende Lebenserwartung, zum anderen der Eintritt der „Babyboomer“ ins Rentenalter, also der Geburtenstarken Jahrgänge um 1960). Auch hier steht die Stadt vor der Aufgabe, eine ausreichende soziale Infrastruktur zu schaffen, wozu auch barrierefreie und bezahlbare Wohnungen gehören.

Genügend bezahlbarer Wohnraum ist auch für Familien erforderlich, will die Stadt sie nicht ins preiswertere Umland verlieren. Ein wichtiger Aspekt für den gesamten Wohnungsmarkt ist die Entwicklung der Haushaltsgrößen. Erfüllen sich die Prognosen, steigt die Zahl der 2-Personen-Haushalten um 12 Prozent (derzeit sind es 152.022), die der 1-Personen-Haushalte um 7 Prozent (283.017). 4 Prozent sind es bei den Haushalten mit 3 und mehr Personen (126.032).

In drei Monaten will Kölns neuer Baudezernent Markus Greitemann das Konzept für ein Wohnungsbauprogramm vorlegen. Ziel: Zahl und Qualität neuer Wohnungen zu steigern. Denn der Verwaltungschef ist überzeugt: Köln wird als Ausbildungs- und Medienstadt weiter attraktiv bleiben und Neubürger anziehen. Und er ist überzeugt, dass die Stadt der Nachfrage auch nach bezahlbarem Wohnraum gerecht werden wird.

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