Köln Nachrichten Köln Nachrichten

Kronleuchtersaal_2232012

Das Quartett Aroma spielte heute im Kronleuchtersaal. Links ist der Abwasserkanal zu sehen. Die Abzweigung des Kanals zum Rhein (hinter den Musikern) ist durch die Mauer abgetrennt. Diese wurde nun um 17 Zentimeter erhöht, um künftig weniger Abwasser in den Rhein zu leiten

Rhein wird sauberer

Heute wird der Weltwassertag begangen. Anlässlich des weltweiten Tages konnte zugleich der Umbau des Kölner Kronleuchtersaals im unterirdischen Kanalsystem abgeschlossen werden. Höhere Mauern in den Kanälen sollen künftig weniger Abwasser in den Rhein leiten und ihn dadurch sauberer machen.

Noch immer landet ein Teil des Kölner Abwassers im Rhein. Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) haben nun ein Programm gestartet, um künftig 20 Prozent weniger in den Rhein abzuleiten. Dazu werden nun in 33 Kanal-Bauwerken Maßnahmen getroffen. Insgesamt sollen die Maßnahmen sechs Millionen Euro kosten. Passend zum heutigen Weltwassertag konnte nun die Maßnahme im Kölner Kronleuchtersaal fertig gestellt werden. Im Kanal am Theodor-Heuss-Ring treffe noch heute die Abwasser aus der Altstadt im dem Ringen zusammen. Hier wurde nun die Mauer des Regenabschlags-Bauwerks erhöht. Bei starkem Regen schwillt das Abwasser im Kanal an, bis es die Mauer flutet und in den Rhein umgelenkt wird. Diese so genannte Wehrschwelle wurde nun um 17 Zentimeter erhöht. Zugleich wurden Mess-Sonden eingebaut, die die Ereignisse dokumentieren sollen.

Die Maßnahmen soll nicht nur die Wasserqualität im Rhein steigern, sondern auch den Geldbeute der Bürger schonen. Denn für jeden Liter Abwasser, der im Fluss landet, muss die Stadt eine Gebühr zahlen, erklärte heute Otto Schaaf Vorstand StEB. Können künftig also 20 Prozent weniger in den Rhein gespeist werden, sinken auch die Gebühren der Stadt. Bereits in etwa fünf Jahren könnte sich das Programm daher gerechnet haben.

Infobox: Der Kronleuchtersaal in Köln

Der Kölner Kronleuchtersaal ist wohl einzigartig. Als 1890 der Bau der Kölner Kanalisation fertig gestellt wurde, wollten die Kölner ein Fest feiern. Sogar Kaiser Wilhelm II. hatte sein Kommen angesagt. Um den Kaiser unterirdisch gebührend zu empfangen, hängte die Stadt zwei Kronleuchter in den Kanal. Der Kaiser kam zwar nicht, doch die Kanalisation gibt es noch heute. Und im berühmten Kronleuchtersaal am Theodor-Heuss-Ring kann man auch heute noch die beiden Kronleuchter bewundern. In den Sommermonaten bietet die StEB von März bis September an jedem letzten Samstag im Monat eine Führung im Kronleuchtersaal an. Vier Mal im Jahr finden hier zudem Konzerte statt. Die dauern allerdings nur rund 30 Minuten. Zwar ist die Akustik ganz besonders, der Geruch jedoch gewöhnungsbedürftig.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

Köln | Nachdem die erkennbaren Gefahrenquellen für die Besucherinnen und Besucher beseitigt wurden, kann die Friedhofsverwaltung mit dem Ostfriedhof die letzte städtische Begräbnisstätte für die Öffentlichkeit freigeben. Das teilt die Stadt Köln heute mit. Damit sind sämtliche Friedhöfe ab sofort wieder zugänglich. Einige hatten gesperrt werden müssen, weil nach dem Sturm „Burglind“ Bäume umzustürzen oder Äste abzubrechen drohten.

bf_ehrenfeld_fans_14012018

Köln | Es ist ein Spiel mit besonderen Sicherheitsanforderungen, wenn Borussia Mönchengladbach in Köln zum rheinischen Derby zu Gast ist. Die Bundespolizei erließ eine Allgemeinverfügung im Vorfeld für die Züge zwischen Mönchengladbach und Köln. Die Anreise der Fans vom Niederrhein verlief reibungslos. Im Interview der Pressesprecher der Bundespolizei Frank Freund zur Anreise der Fans von Borussia Mönchengladbach.

wildpinkler111109

Köln| Neben den sogenannten „Dixi Toiletten“, sollen an den Straßenkarnevalstagen mehr Toilettenwagen im Stadtgebiet Köln aufgestellt werden. Grund hierfür ist die wachsende Zahl von Menschen die an den jecken Tagen in Köln feiern wollen und für deren Ansturm vor allem am Elften im Elften die bestehende Infrastruktur nicht ausreichte. Aktuell diskutiert ein runder Tisch, den Oberbürgermeisterin Henriette Reker einberufen hat, wie Auswüchse im Straßenkarneval eingegrenzt werden können. Dazu gehört das ungehemmte Wildpinkeln.

Report-K Karneval-Livestream

livestream_kasten_03012017

Jeden Tag von Montag bis Freitag von 18:30-19 Uhr eine halbe Stunde Kölner Karneval auf report-K. Nachrichten aus dem jecken Geschehen und Interviews mit Kölner und Karnevalsgesellschaften aus der Region. 

Am Montag 15.1. zu Gast am jecken roten report-K Fass:
"Kölle bliev Kölle"
"Grengeler Draumdänzer"
Kölner Husaren grün-gelb
Die Band "Lupo"

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN