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Prof. Dr. Marcus Trier, Direktor des Römisch-Germanischen Museums, präsentiert die Bauinschrift des römischen Kaisers Nero in der Interimsausstellung im Belgischen Haus.

Römisch-Germanisches Museum Köln eröffnet zweiten Standort

Köln | Das Römisch-Germanische Museum wird in den kommenden zwei Jahren an zwei Standorten zu besuchen sein. Aufgrund der anstehenden Generalsanierung des Museums zieht eine Auswahl der Sammlungen ins Belgische Haus am Neumarkt, während weitere Teile der Ausstellung weiterhin im Stammhaus auf dem Roncalliplatz ausgestellt sind. Am Abend eröffnet Oberbürgermeisterin Henriette Reker den zweiten Standort im Belgischen Haus in der Cäcilienstraße.

1974 eröffnete das Römisch-Germanische Museum über dem Fundort des Dionysos-Mosaiks am heutigen Roncalliplatz. Nach über vier Jahrzehnten muss das Haus jetzt grundlegend saniert werden. Für die nächsten fünf bis sechs Jahre zieht deshalb ein Teil der Ausstellungsobjekte vorübergehend in das fertig sanierte Belgische Haus am Neumarkt um.

Ein Viertel der sonstigen Ausstellungsfläche verfügbar

Dem Museum stehen im Belgischen Haus rund 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung, auf der rund 1.000 Funde präsentiert werden. Das ist knapp ein Viertel der verfügbaren Fläche des Stammhauses. Die Interimsausstellung thematisiert einen Rundgang durch alle wichtigen Stationen der römischen Stadtgeschichte Kölns und der römischen Antike.

Zu den im Belgischen Haus ausgestellten Fundstücken zählt unter anderem die Inschrift des ehemaligen römischen Kaisers Nero. Diese soll zu Nero´s Lebzeiten in ein Haus im römischen Köln verbaut gewesen sein. Nachdem Nero seine Mutter Agrippina die Jüngere ermorden ließ, soll die Inschrift aus der Wand des Hauses entfernt und bis zum Fund an der Südseite des Kölner Doms als Deckplatte eines römischen Kanals verwendet worden sein. Nero´s Mutter Agrippina die Jüngere gilt durch die Gründung der römischen Kolonie "Colonia Claudia Ara Agrippinensium" bis heute als Gründerin Kölns.

Umzug ermöglicht neuen Blickwinkel auf Fundstücke

Dazu kommen zum Beispiel Fundstücke aus den Ausgrabungen der Nord-Süd-Stadtbahn, Zeugnisse des internationalen Fernhandels im Römischen Reich oder Dokumente aus dem alltäglichen Leben in der Colonia, der römischen Siedlung des heutigen Kölns.

Der Umzug ermögliche durch die Umstrukturierung des Aufbaus der Ausstellung einen neuen Blick auf einzelne Fundstücke und deren Verständnis, sagt der Direktor des Römisch-Germanischen Museums Prof. Dr. Marcus Trier: "Wir sind stolz hier im Belgischen Haus zu sein. Manche Ausstellungsstücke können wir hier besser an die Leute bringen und unter einem neuen Licht betrachten, auch wenn uns natürlich die großen Objekte fehlen."

Der Eintritt für die Ausstellung im Belgischen Haus (Cäcilienstraße 46, 50667 Köln) kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Die Ausstellung öffnet ab Freitag täglich – außer Dienstag – von 10 bis 18 Uhr. An jedem ersten Donnerstag im Monat ist die Ausstellung zwischen 10 und 22 Uhr geöffnet.

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