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Sanierung Bühnen Köln bezieht Stellung zu Fertigstellungstermin Oper – SPD erschüttert

Köln | Ein Kölner Medium meldet, dass es bereits heute absehbar sei, dass die Sanierung der Bühnen in der Planungänger dauern werde, als es die Verantwortlichen am 3. Juli mitgeteilt hatten. Die Sanierung Bühnen Köln dementiert und widerspricht dass wieder gelte bauen statt planen. Die Kölner SPD zeigt sich erschüttert und hatte erst vor kurzem eine neuerliches Nachdenken über die Baustelle am Offenbachplatz gefordert.

Der Bericht so die Sanierer auf den sich die Medienberichterstattung beziehe sei nicht mehr Stand der Dinge gewesen sondern vollständig überarbeitet worden. Damit zitiere das Medium einen „überholten Arbeitsstand“, denn der Rahmenterminplan vom 3. Juli sei mit allen beteiligten Planern entwickelt und verabschiedet worden.

Konkretes erst im 1. Quartal 2019

Es gelte weiter das Prinzip „Erst planen, dann bauen“. Bei den im Rahmenterminplan vorgezogenen Baumaßnahmen handele es sich lediglich um die notwendigen Rückbauten, für die es aber auch eine Planung gebe. Die am 3. Juli vorgestellt Terminplanung konnte um 10 Monate verkürzt werden, weil diese eine Novellierung der Vergabeordnung möglich gemacht habe. Die Bühnensanierer weisen zudem noch einmal darauf hin, dass es sich am 3. Juli lediglich um eine Prognose gehandelt habe. Erst im 1. Quartal 2019 und nach Abschluss der Entwurfsplanung werde man detaillierte Aussagen zu Kosten und Terminen nennen können.

SPD erschüttert

Bei der Kölner SPD sieht man die schlimmsten Befürchtungen durch den Medienbericht bestätigt. Martin Börschel hatte erst kürzlich ein Nachdenken über Alternativen öffentlich eingefordert. [report-K berichtete >] Jetzt fordert Börschel vom technischen Betriebsleiter Bernd Streitberger und der Kölner Oberbürgermeisterin eine Offenlegung inwiefern die Aussagen des 3. Juli richtig seien. Zudem befürchtet er, dass der gleiche Fehler, ein erst Bauen dann planen wieder geschehe. Mit Nachdruck fordert die SPD nicht nur volle Transparenz sondern auch die Prüfung von Alternativstandorten und deren Kosten.

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