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Dieses Organigramm schickte die Stadt Köln heute

Stadt Köln wehrt sich gegen Berichterstattung des „Kölner Stadt-Anzeiger“

Köln | Die Stadtverwaltung bezieht Stellung zu zwei Artikeln des „Kölner Stadt-Anzeiger“ von diesem Wochenende zur Oper. Der Vorwurf, Ratspolitiker und Öffentlichkeit seien „unvollständig informiert“ oder gar „getäuscht“ worden, sei unzutreffend, formuliert Stadtsprecher Gregor Timmer.

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ veröffentlichte in seiner aktuellen Wochenend-Ausgabe, Nr.49, 27./28.Februar 2016 zwei Artikel zur Kölner Opernbaustelle mit den Titeln „Stadt täuschte bei der Oper“ und „Höheres Budget oder Baustopp“. Die Artikel waren illustriert mit Organigrammen, die die Verantwortungsebenen bei der Sanierung der Bühnen Köln zeigten und die so korrekt seien. Diese seien vollständig und korrekt wiedergegeben, so die Stadt. Bei einem Organigramm, so Stadtsprecher Timmer, habe die Redaktion des Blattes einen Pfeil nachträglich eingefügt, der so nicht den Tatsachen entspreche: „Dieser Pfeil entbehre in diesem Kontext jeglicher Logik. Weder die Projektsteuerung noch die Projektleitung (Gebäudewirtschaft) sind mit den auf den nachstehenden Ebenen genannten Unternehmen Vertragsverhältnisse eingegangen.“

Die Organigramme zum „Projekt Sanierung Bühnen Köln“ seien weder falsch noch unvollständig, so die Stadt. Vielmehr zeige es zusammenfassend die Verantwortungsebenen des Projekts anhand der Vertragsverhältnisse des Bauherrn zu den nachgeordneten Ebenen, also mit der Projektmanagementebene sowie mit den planenden, überwachenden und ausführenden Firmen. Dieses Organigramm sei den Ratspolitikern und der Öffentlichkeit seit dem 14. Januar bekannt. Es gebe also keine neuen Erkenntnisse, wie der Artikel behaupte, auch nicht zu den Aufgaben der Gebäudewirtschaft.

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