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Die neu eingerichtete "Vinyl-Bar".

Stadtbibliothek Köln: „Musik, Medien, Makerspace“ – Zentralbibliothek präsentiert neu gestaltete 4. Etage

Köln | Wände wurden herausgenommen, neue Räume erschlossen, zahlreiches modernes Equipment angeschafft: Auf der vierten Etage der Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof hält die Medienbibliothek allerlei technische Finessen wie einen 3D-Drucker, Musik- und Medialabs, Instrumente und moderne Tablet PCs bereit. Am 15. Juni wird offiziell die Einweihung begangen. Dabei ist die neue Ausrichtung klar definiert: die vierte Etage soll nicht nur wie bisher der Information über und dem Konsum von Musik dienen, sondern auch Anreize für Macher bieten. Verstärkt möchte man mit dem zusätzlichen Angebot jüngere Generationen ansprechen, das neue Equipment in Anspruch zu nehmen. Entsprechend soll es demnächst mehrere Workshops geben, die sich dem Thema Musikaufnahme und -produktion widmen.

Insgesamt rund 90.000 Euro habe man in die Umbaumaßnahmen der vierten Etage investiert, so Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek. Den Löwenanteil hierzu trägt die Stadt Köln: etwa 70.000 Euro aus Mitteln des Kulturausschusses seien in den Umbau geflossen, so Vogt. Wände wurden herausgenommen, um die Räumlichkeiten offener zu gestalten. Die Medienbibliothek ist nun in drei Zonen unterteilt: Film und Social Media mit „Makerspace“, Hören und Chillen sowie Musik, Tanz und Klassik. Außerdem stehen nun insgesamt vier Nebenräume zur Verfügung. Zwei davon dienen als sogenannte „Makerspaces“ in den künftig auch Workshops abgehalten werden sollen. Zwei weitere Räume beherbergen ein Musikstudio sowie das Antiquariat.

Neue elektronische Anschaffungen

Zusätzlich zu dem bereits bestehenden Medienbestand (Bücher, DVDs, CDs, Notenbücher, Zeitschriften – teilweise auch in digitaler Form) wurden Tablet PCs angeschafft, mit denen man seine eigene kleine „Ipad-Band“ gründen können soll, so Vogt. Neben den fest in Sitzlandschaften integrierten Tablets stünden noch weitere zur Verfügung, die in Workshops genutzt werden können.  

Der vorab als Testlauf eingeführte 3-D-Drucker, hat sich laut den Verantwortlichen in Hinsicht Publikumsinteresse und Medienecho bisher als Erfolgsgeschichte erwiesen. Hier soll Benutzern der Bibliothek das erstellen kleinerer 3D-Modelle ermöglicht werden. Bei dem Verfahren werden mithilfe von Kunststoff-Fäden auf Basis von Polymilchsäuren Schicht für Schicht Modelle umgesetzt, die zuvor mit einer speziellen Software erstellt wurden.   

Auf der schlicht „4“ getauften Media-Etage soll das gemeinsame Tun im Vordergrund stehen. Akteure und Dozenten sind die Nutzer selbst – auch mit eigenen Schulungen. Moderne Technik und Kreativität sollen hier eine Symbiose eingehen. Dafür konnte man mit der Kaiserin-Augusta-Schule und den beiden Kölner Unternehmen Dimedis und Designatics Bildungs- und Sponsoringpartnern finden. Dimedis steuert ein Digital Signage-Konzept bei: Hier laufen auf einem großen Bildschirm Informationen rund um die Bibliothek zusammen. Neben Informationen zu den aktuellen Bahn-Abfahrtszeiten am nahen Neumarkt, über Terminkalender und Veranstaltungshinweise der Stadtbibliothek bis hin zur bibliothekseigenen Twitter-Wall werden verschiedene Informationen eingespielt. Doch das System erlaubt es den Besuchern auch, interaktiv genutzt werden zu können. So soll es den Benutzern der Bibliothek möglich sein, gezielt Informationen abzufragen.

Von der Firma Designatics wurde die Medienbibliothek mit einem sogenannten „Sonic Chair“ augestattet, einer Art überdimensionalem Kopfhörer zum Reinsitzen, in dem Musikgenuss möglich ist, ohne andere Benutzer der Bibliothek zu stören. 

Neu ist auch die Vinyl-Bar, an der Benutzter die Möglichkeit haben, zu einen die in Bestand geführten Schallplatten anzuhören, aber auch gleichzeit eigene Schallplatten zu digitalisieren. Ein ebenfalls neu angeschaffter DIN-A3-Scanner soll die Möglichkeit bieten, Fotos zu digitalisieren.

Workshops für Jung und Alt

In Workshops für Jung und Alt sollen Schülerinnen und Schüler der Kaiserin-Augusta-Schule einen ersten Einblick in die Musikproduktion via Tablet geben. In einem einjährigen Projekt von 2011 bis 2012 hatten diese rund 50 Songs selbst produziert und auf diese Weise eine Menge Erfahrung gesammelt, die sie nun weitergeben könnten und möchten, so André Spang Lehrer an der in der Südstadt gelegenen Schule und dort verantwortliche für zahlreiche Projekte zum Thema „Neue Medien“.

Offizielle Eröffnung am 15. Juni

Am Samstag, den 15. Juni soll im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung mit zahlreichen Programmpunkten die vierte Etage dann der Öffentlichkeit präsentiert werden. Neben der Möglichkeit, sich 3D-Modelle erstellen zu lassen, warten auf die Besucher zahlreiche Mitmach-Aktionen - unter anderem bittet „Frau Höpker“ zum Gesang -  der Auftritt der Schüler-Band „Scant Attention“ sowie des Kinderchors vom Förderverein Kinder feiern den Kindertag. Der Eintritt ist kostenlos.

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