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Verdi: 30.000 Warnstreikende in NRW

Köln | Heute haben in ganz Nordrhein-Westfalen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi 30.000 Menschen gestreikt. In Köln, Essen und Dortmung kamen rund 10.000 Menschen nach Gewerkschaftsangaben zu den landesweiten Kundgebungen unter Corona-Bedingungen.

„Die Arbeitgeberseite hat am Freitag nach zwei Runden des Mauerns und der im Vorfeld von ihnen verhinderten Einmalzahlung ein Angebot vorgelegt, das die Beschäftigten als Provokation empfinden. Viele Streikende haben ihre Enttäuschung zum Ausdruck gebracht. Aus ihrer Sicht zeigt das Angebot, dass wir noch meilenweit von einer Einigung entfernt sind. Die Kolleginnen und Kollegen sind in einen Tarifkonflikt gezwungen worden, den sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht wollte. Nach der erneuten Klatsche sagen sie aber deutlich: Wenn die Arbeitgeber ihre Haltung nicht überdenken, werden wir die Streiks fortsetzen!", erklärte ver.di Landesbezirksleiterin Gabriele Schmidt am Dienstag in Dortmund.

Kommunale Arbeitgeber kritisieren Warnstreiks

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben die jüngsten Warnstreiks scharf kritisiert. "Dass die Gewerkschaften auch in dieser Woche erneut zu Warnstreiks aufrufen, ist nicht nachvollziehbar und auch völlig fehl am Platz", sagte VKA-Hauptgeschäftsführer Niklas Benrath der "Rheinischen Post". Es sei unangemessen, die Beschäftigten in Zeiten steigender Corona-Fallzahlen zu Arbeitskampfmaßnahmen aufzurufen und mit den Warnstreiks Mitgliederwerbung zu machen.

"Jetzt ist nicht die Zeit dafür." Zugleich machte Benrath Hoffnungen auf eine Einigung. "Wir haben ein Angebot vorgelegt, auf dessen Basis wir diese Woche zu einem für alle Parteien wirtschaftlich verkraftbaren Tarifabschluss kommen wollen. Das Angebot ist attraktiv, bedenkt man die finanzielle Situation, in der sich Kommunen und kommunale Arbeitgeber aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise befinden." Am Donnerstag startet die dritte Verhandlungsrunde.

Das fordert Verdi
Verdi fordert in der laufenden Tarifrunde Gehaltserhöhungen von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro monatlich. Außerdem werden die Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro sowie Regelungen zur Übernahme von Auszubildenden und Angleichung des Erholungsurlaubes an das Niveau der Beschäftigten gefordert.

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