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Rainer Heinz wird bei seiner Verwaltungsreform von 16 extra dafür eingestellten „Koordinatoren“ unterstützt.

Verwaltungsreform der Stadt Köln startet mit ersten Projekten

Köln | Fünf Jahre Zeit und ein Etat von zehn Millionen Euro: Das sind die Eckdaten für Dr. Rainer Heinz. Bis 2022 soll der Soziologe Kölns Verwaltungsstruktur reformieren, sie im Auftrag von Oberbürgermeisterin Henriette Reker den modernen Anforderungen anpassen. Beide stellten jetzt die ersten Ergebnisse des Projekts „#wirfürdiestadt“ vor. Im Interview mit report-K spricht Oberbürgermeisterin Henriette Reker über ihre Erwartungen.

Bürgernähe und Transparenz

Kürzere Wartezeiten in den städtischen Kundenzentren, gründliche Beratung und zügige Bearbeitung von Bauanträgen, freundlichere und konstruktivere Reaktion auf Beschwerden – das ist, was Kölns Bürger als Erstes von der anlaufenden Reform erwarten können. Durch mehr Personal und mehr Online-Angebote. Von einer besseren Digitalisierung sollen auch die städtischen Beschäftigten profitieren.

3.000 städtische Mitarbeiter involviert

Es ist ein komplexes Vorhaben. Schließlich müssen 19.000 Beschäftigte – verteilt auf 8 Dezernate und 70 Ämter – von der Notwendigkeit einer Reform überzeugt werden. Doch Heinz ist optimistisch. Nicht nur, weil sich 3.000 Mitarbeiter intensiv an den ersten Vorbereitungsgesprächen beteiligt haben. Auch weil sich 58 Prozent der Führungskräfte vom Nutzen einer Reform überzeugt zeigten. „Ein guter Wert, den wir versuchen werden zu halten.“

Schließlich werden auch die Beschäftigten etwas von der Reform haben. So verspricht Reker, dass auch Fehler gemacht werden dürfen. „Die Frage >Wer ist schuld?< ist rückwärtsgewandt. Wir müssen in die Zukunft blicken.“. Sie wünscht sich mehr Risikobereitschaft, etwas Neues zu wagen. Und erhofft sich dadurch mehr Motivation.

„Zielorientierung ist unser Kernbegriff“

Eine so große Organisation wie die Verwaltung einer Stadt könne man nicht auf einmal umkrempeln, zumal die Aufgaben und Strukturen höchst unterschiedlich seien, betont Heinz. So solle jedes Amt zunächst einmal eigene Zielvorstellungen erarbeiten, die in den nächsten 18 Monaten umgesetzt werden können. Doch sei es dabei nicht damit getan, Leitlinien aufzustellen. Ein Erfolg sei erst, wenn diese umgesetzt und die Folgen konstant ausgewertet werden. Um möglichst schnell zu Ergebnissen zu kommen, werde man sich zunächst auf 15 „Pilot-Ämter“ fokussieren. Diese sollen in den nächsten 12 bis 18 Monaten einen Qualitätssprung machen, erklärt Heinz, „Zielorientierung ist unser Kernbegriff.“

Zunächst einmal sollen 10 bis 15 „Pilot-Ämter“ exemplarisch modernisiert werden. Ihre Erfahrungen sind dann die Grundlage für die Nachfolger. Den Anfang machen das Dezernat der Oberbürgermeisterin, das Ordnungsamt und das Bauaufsichtsamt, die zuletzt besonders wegen langer Warte- und Bearbeitungszeiten in die öffentliche Kritik geraten waren. Außerdem das Amt für Informationsverarbeitung und das Amt für Stadtentwicklung und Statistik – hier betrifft die Reform die internen Arbeit.

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