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Weltgipfel in Köln: Kinder brauchen mehr Mitspracherecht

Köln | Am Dienstag wurde im Kölner Gürzenich der erste „Weltgipfel für kinderfreundliche Kommunen“ eröffnet. Vom 15. bis 18. Oktober kommen mehr als 550 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Fachleute und Kinder und Jugendliche aus über 60 Ländern in Köln zusammen.

Bei dem internationalen Treffen sollen die Kinderrechte und das Mitspracherecht von Kinder und Jugendlichen in ihren Städten und Kommunen gestärkt werden.

Für Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sei es eine Ehre, die Gipfelteilnehmer in Köln begrüßen zu dürfen: „Das Treffen bietet eine einmalige Gelegenheit, die Kinderrechte auf lokaler Ebene zu stärken. Wir Bürgermeisterinnen und Bürgermeister müssen sicherstellen, dass Kinderfreundlichkeit ganz oben auf der kommunalen Agenda steht“. Rechte und Interessen von Kinder und Jugendlichen sollen deshalb ins Zentrum der Entwicklung von Städten und Gemeinden gestellt werden, so die Zielsetzung des Gipfels.

Elke Büdenbender ist Schirmherrin von Unicef Deutschland. Sie frage sich, wer vor einem Jahr gedacht hätte, dass ein junges Mädchen mit der Unterstützung vieler anderer aus ihrer Generation Einfluss auf die Weltpolitik nehmen kann. Das zeige die Kraft von Kindern. Büdenbender meint damit natürlich Greta Thunberg.

Anlässlich des 30. Jahrestages der Verabschiedung von der UN-Kinderrechtskonvention veröffentlichte Unicef eine weltweite Umfrage, bei der mehr als 91.000 junge Menschen zwischen 14 und 35 Jahren befragt wurden. Die Hälfte der Teilnehmer sieht ihre Meinung bei kommunalen Entscheidungen nicht berücksichtigt.

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