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Vinci-Architekturmodell für Neubau und Sanierung der beiden Realschulen in Mülheim. Oben die Lasallestraße. | Foto: ehu

öpp-Vertrag über 214 Millionen Euro für Sanierung und Neubau Kölner Schulen

Köln | Es geht langsam vowärts mit Kölns Schulbauprojekten: Am Freitag schloss die Stadt einen öpp-Vertrag mit dem internationalen Bauunternehmen Vinci über Sanierung, Erweiterung und teilweise Neubau von vier Schulen. Umfang: 214 Millionen Euro, Laufzeit 25 Jahre.

öpp – das heißt öffentlich-private Partnerschaft (allgemein ppp abgekürzt für public-private-partnership). Im Regelfall lässt die öffentliche Hand sich von einem privaten Unternehmen Schulen, Verwaltungsgebäude oder auch Straßen bauen und mietet diese dann für einen bestimmten Zeitraum. So lange ist der Besitzer für den Zustand des Objekts zuständig. Ein nicht unumstrittenes Verfahren, wie sich aktuell etwa bei den Autobahnen zeigt.

In Köln auch gute Erfahrungen mit „öffentlich-privater Partnerschaft“

Die Stadt dagegen hat damit seit dem entsprechenden Ratsbeschluss im Jahr 2004 nur gute Erfahrungen gemacht. „Alles tiptop“, beschreibt Petra Rinnenburger, Leiterin der Gebäudewirtschaft, etwa die Verhältnisse an der Realschule Dellbrück. Im jetzt schon dritten Kölner öpp-Vertrag bleibt die Stadt allerdings Besitzer der Eigentümer der betreffenden Schulen, betont Schuldezernentin Agnes Klein.

Strahlende Gesichter jedenfalls bei den vier Schulleitern. „Ich bin sehr glücklich“, versichert etwa Daniele Baumgarten, Rektorin der Katholischen Grundschule Wilhelm-Schreiber-Straße in Ossendorf. „Alles wird, wie wir es uns gewünscht haben“, sagt sie und erwähnt besonders den „gut durchdachten“ Ausbau der Barrierfreiheit, „für eine Inklusionsschule sehr wichtig“. Alle Beteiligten – Schulen, Schulamt, Gebäudewirtschaft und die Vertreter von Vinci – weisen auf die enge und gründliche Zusammenarbeit im Vorfeld hin.

Bessere Arbeitsbedingungen für 2.900 Schüler und 230 Lehrer

An Baumgartens Schule (230 Schüler, 25 Lehrerinnen, 3.900 Quadratmeter) sollen die Bauarbeiten schon 2019 fertig sein: Auf dem Programm stehen die Komplettsanierung des Hauptgebäudes sowie kleinerer Erweiterungsbauten, den Ausbau von Mensa, Ganztagseinrichtungen und Turnhalle und Neugestaltung der Außenanlagen.

Bis 2021 wird es am Georg-Büchner-Gymnasium in Weiden (1.400 Schüler, 130 Lehrer, 25.300 Quadratmeter) dauern. Beim umfangreichsten Projekt werden Turn- und Mehrzweckhalle sowie der naturwissenschaftliche Trakt saniert, das Hauptgebäude entsteht neu, ebenso die Außenanlagen. Altgebäude und Anbauten werden abgerissen.

Schon ein Jahr früher sollen sich die Realschulen Elly-Heuss-Knapp und Ferdinand-Lasalle in Mülheim (zusammen 1.000 Schüler, 70 Lehrer, 11.700 Quadratmeter) über ein neues gemeinsames Hauptgebäude freuen können. Die Turnhalle wird abgerissen, die beiden Altbauten saniert. „Wegen des Denkmalschutzes das komplizierteste Projekt“, sagt Petra Rinnenburger, Leiterin der Gebäudewirtschaft.

Der Vertrag umfasst nicht nur die Bauarbeiten, sondern auch 25 Jahre lang Unterhalt und Betrieb der Gebäude sowie die Stelle eines Hausmeisters. Sollten zum Beispiel die Energiekosten in dieser Zeit steigen, ist das das Risiko von Vinci. Sollte es einen Gewinn geben, wird dieser zwischen dem Unternehmen und der Stadt geteilt.

Vinci-Geschäftsführer: Teurer ist auf Dauer billiger

Wie aber kann ein Privatunternehmen wie der französische Baukonzern Vinci Facilities SKE GmbH (die deutsche Abteilung hat ihren Sitz in Mannheim) so und vor allem kostengünstiger als die Stadt kalkulieren und bauen? Ein Firmensprecher verweist auf 15 Jahre Erfahrung mit solchen Projekten. In Nordrhein-Westfalen zum Beispiel in Lohmar, Krefeld, Mülheim an der Ruhr und Bedburg.

Als Privatunternehmer könne man zum Beispiel einfacher die Architekten und Projektleiter beauftragen als eine städtische Verwaltung. Auch könne man teurere Materialien einsetzen – was sich auf Dauer aber rentiere, so Vinci-Geschäftsführer Bernhard Jean. In Köln werde man spätestens im Januar die entsprechenden Bauanträge einreichen.

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