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A 57 bleibt die nächsten eineinhalb Jahre eine Baustelle

[aktualisiert 16.2.2012, 23.2.2012, 29.2.2012, 1.3.2012] > Während der Karnevalstage bleiben Köln und Düsseldorf getrennt: Aufgrund des Massenunfalls [report-k.de berichtete] muss die A57 noch mindestens sechs Wochen in beide Richtungen gesperrt bleiben. Und auch danach bleibt die A57 wohl eineinhalb Jahre lang eine Baustelle, denn eine beschädigte Brücke muss abgerissen und erneuert werden. Die Polizei Düsseldorf hat unterdessen Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen. Aktualisiert: Die A57 soll noch vor Ostern in beide Fahrtrichtungen teilweise wieder geöffnet werden.

A57 soll noch vor Ostern fertig werden

Der Parlamentarische Staatssekretär im Landesverkehrsministerium, Horst Becker, geht davon aus, dass die Behelfsbrücke für die A57 bei Dormagen rechtzeitig vor Ostern fertig gestellt wird. Seit Anfang März wird die Brücke aufgebaut, nachdem die beschädigte Brücke abgerissen wurde. Dann könnte die Strecke vor der Osterreisezeit wieder für den Verkehr freigegeben werden. Wegen des zu erwartenden hohen Verkehrsaufkommens in ganz Nordrhein-Westfalen und der notwendigen Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der Behelfsstrecke bleiben aber gewisse Behinderungen des Verkehrs unvermeidlich. Statiker des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen waren zu dem Schluss gekommen, dass die beschädigte Autobahnbrücke im Verlauf der A57 bei Dormagen teilweise abgerissen und erneuert werden muss. Die Bauarbeiten insgesamt an der Autobahn sollen bis zu eineinhalb Jahre dauern. Vorab soll die Strecke in beide Fahrtrichtungen jedoch teilweise wieder geöffnet werden.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung – Zeugen gesucht

Die Polizei Düsseldorf hat unterdessen Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Sachbeschädigung durch Brandlegung aufgenommen. Nach ersten Ermittlungen zündeten bislang unbekannte Täter unter der Brücke Kunststoffrohre an. Diese lagerten dort für eine Baustelle. Wegen der extremen Rauchentwicklung kam es auf der A 57 zu einer starken Sichtbehinderung. Diese führte laut Polizei zu dem Unfall, an dem sechs Lkw und 15 Pkw beteiligt waren. Bei dem Unfall wurde ein 29-jähriger Mann getötet, weitere acht Menschen zwischen 29 und 47 Jahren wurden schwer verletzt. Bei einer 35-jährigen Frau aus dem Rhein-Kreis Neuss besteht Lebensgefahr. Weitere fünf Personen im Alter von 23 bis 56 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Den Gesamtsachschaden schätzen die eingesetzten Polizeibeamten - ohne die Schäden an der Brücke - auf circa 500.000 Euro.

Zeugen, die gegen Mitternacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0211 - 8700 mit der Polizei Düsseldorf in Verbindung zu setzen.

Umleitungen während der Sperrungen

Die A57 ist in diesem Bereich vierspurig. Täglich fahren laut Straßen.NRW rund 70.000 Fahrzeuge auf der Strecke. Durch die Schäden droht der Region nun das Verkehrschaos. Während der Sperrung wird der Verkehr ab Neuss-Süd und Köln-Nord über die Autobahnen A3, A46 und A59 umgeleitet:

  • Fahrer aus Richtung Köln kommend werden ab dem Autobahnkreuz Köln-Nord auf die A1, dann in Leverkusen auf die A3 und am Autobahnkreuz Hilden auf die A46 umgeleitet. Von dort aus gelangen Autofahrer dann am Autobahnkreuz Neuss-Süd wieder auf die A57. Eine andere Route führt Autofahrer statt über die A3 über die A59.
  • Autofahrer aus Richtung Düsseldorf kommend fahren am Autobahnkreuz Neuss-Süd auf die A46, dann ab dem Kreuz Hilden auf die A3, ab Kreuz Leverkusen auf die A1 und ab dem Kreuz Köln-Nord wieder auf die A57. Auf hier können Fahrer wahlweise statt über die A3 über die A59 fahren.

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