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Die A1 am Dreieck Erfttal. | Foto: Alexander Franz

A 61 zwischen Kerpen und Meckenheim: Fahrbahn ist verschwunden – A1 weiter gesperrt

Köln | Erst Starkregen, Sturzfluten und dann Hochwasser haben den Autobahnen im Katastrophengebiet rund um Erftstadt massiv zugesetzt. Die Autobahngesellschaft teilt zur A 61 mit, dass zwischen Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim teilweise überhaupt keine Fahrbahn mehr vorhanden sei. Die Lage auf den Autobahnen in NRW am Dienstag, 20. Juli.

Zum Teil konnten wichtige Streckenabschnitte wie die Autobahn A 1 zwischen Wermelskirchen und dem Autobahnkreuz Leverkusen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Auch im Kölner Westen ist die A1 wieder befahrbar und die A 46 zwischen Düsseldorf und Wuppertal steht dem Verkehr ebenfalls wieder zur Verfügung. Die Autobahngesellschaft hat jetzt um das Verkehrsnetzu zu entlasten einige geplante Baumaßnahmen verschoben.

Weiterhin gesperrte Autobahnteilstücke in NRW

Die Autobahn A 1 ist seit Donnerstagabend, 15. Juli, gegen 23:30 Uhr in beiden Fahrtrichtungen zunächst ab Hürth und dem Dreieck Erfttal voll gesperrt. Eine Stunde später wurde die Sperrung bis zum Autobahnkreuz Köln-West ausgeweitet. Die Fahrbahn war überschwemmt und fehlt jetzt in Teilen.

Im Autobahndreieck Erfttal (A1/A61) sind seit Freitagmittag, etwa 11.30 Uhr, der Seitenstreifen und die Lärmschutzwand abgerutscht. Aufgrund von Vollsperrungen der A1 und A61 ist das Autobahndreieck Erfttal derzeit nicht befahrbar.

Die A61 in Fahrtrichtung Köln musste zwischen dem Autobahnkreuz Meckenheim und der Anschlussstelle Rheinbach am Mittwochabend, etwa 23.45 Uhr, vollgesperrt werden. Seit Donnerstagmorgen, etwa 5.10 Uhr, ist die A61 in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Autobahnkreuzen Bliesheim und Meckenheim vollgesperrt. Am Freitagmorgen, etwa 9.00 Uhr, wurde die Vollsperrung bis zum Autobahnkreuz Kerpen ausgeweitet. Wegen der enormen Wassermassen war die Fahrbahn überflutet. An mehreren Stellen, besonders im Bereich der Anschlussstellen Gymnich und Swisttal, ist die Fahrbahn nicht mehr vorhanden.

Die A 553 war ab Mittwochabend gegen 21 Uhr voll gesperrt und zwar zwischen der Anschlussstelle Brühl-Süd und dem Autobahnkreuz Bliesheim. Auch hier war die Fahrbahn überflutet, Böschungen sind abgerutscht und Bauwerke wurden teilweise unterspült. Die beiden Fahrstreifen in Richtung Euskirchen sind allerdings wieder frei befahrbar.

Die A46 in Fahrtrichtung Wuppertal war zwischen der Anschlussstelle Haan-Ost und dem Sonnborner Kreuz am Mittwoch von etwa 5.45 bis 10.00 vollgesperrt. Bis Donnerstagabend, etwa 19.00 Uhr, war der rechte Fahrstreifen weiterhin gesperrt. Die Fahrbahn wurde überflutet und hat Kies aus einer dortigen Baustelle auf die Fahrbahn getragen.

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