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bahn_18-02-2014

Bahn stellt Fernverkehr wegen Warnstreiks komplett ein

Berlin | aktualisiert | Wegen des Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat die Deutsche Bahn ihren Fernverkehr bundesweit eingestellt. Auch der Regionalverkehr sei in allen Regionen bundesweit massiv betroffen, teilte die Bahn am Montagmorgen mit. Die S-Bahnen in München, Frankfurt am Main und Berlin fahren nur noch vereinzelt. Auch in Köln war der Bahnverkehr bis 9 Uhr stark eingeschränkt und teilweise komplett lahmgelegt. Reisende müssen mit Verspätungen und Behinderungen bis in den Nachmittag rechnen. Die FDP nennt den Bahn-Streik "dreist und verantwortungslos".

Gewerkschaftsangaben zufolge sollen die Streikmaßnahmen noch bis 9 Uhr andauern. Auch im Anschluss rechnet die Bahn weiter mit Störungen. Deswegen wurde die Zugbindung für "Spar- und Supersparpreis-Tickets" aufgehoben.

Alle Tickets behielten ihre Gültigkeit bis zum kommenden Sonntag, teilte die Bahn mit. Kunden im Fernverkehr, die flexibel reisen können, empfehle man, auf Dienstag auszuweichen. Tickets und Reservierungen werden laut Bahn kostenlos erstattet, wenn streikbedingt die Reise nicht wie geplant möglich ist.

Auch Güterverkehr wegen Warnstreiks erheblich eingeschränkt

Der Warnstreik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat auch zu erheblichen Einschränkungen des Güterverkehrs der Deutschen Bahn geführt. Das teilte die Bahn am Montagmorgen mit.

Auch der Regionalverkehr, einschließlich des S-Bahn-Verkehrs in Ballungsräumen, sei in allen Regionen bundesweit massiv betroffen. In den großen Bahnhöfen würden teilweise auch die Reise- und Ansagezentren bestreikt, so die Bahn weiter. Gewerkschaftsangaben zufolge sollen die Streikmaßnahmen noch bis 9 Uhr andauern.

Auch im Anschluss rechnet die Bahn weiter mit Störungen. Deswegen wurde die Zugbindung für "Spar- und Supersparpreis-Tickets" aufgehoben. Alle Tickets behielten ihre Gültigkeit bis zum kommenden Sonntag, teilte der Konzern mit.

Kunden im Fernverkehr, die flexibel reisen können, empfehle man, auf Dienstag auszuweichen. Tickets und Reservierungen werden laut Bahn kostenlos erstattet, wenn streikbedingt die Reise nicht wie geplant möglich ist.

FDP nennt Bahn-Streik "dreist und verantwortungslos"

Die FDP hat scharfe Kritik am Warnstreik der Eisenbahner-Gewerkschaft EVG geübt. "Erst streikt die Technik, jetzt das Personal: Die Bahn ausgerechnet zum Fahrplanwechsel in dieser angespannten Lage trotz eines guten Angebotes zu bestreiken ist dreist und verantwortungslos", sagte Oliver Luksic, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben). "Dieser unnötige Streik trifft Kunden und Bahn zur Unzeit, er verschärft die sowieso angespannte Lage der Bahn und damit schneiden sich die Gewerkschafter ins eigene Fleisch."

Unterdessen teilte die Bahn mit, dass sie auch nach dem Streikende weiter mit Auswirkungen auf den Bahnverkehr rechnet. Sowohl im Fernverkehr als auch im Regionalverkehr, insbesondere in den stark betroffenen Regionen wie Bayern und Nordrhein-Westfalen, könnten sich die Einschränkungen noch den ganzen Tag hinziehen, so die Bahn am Montagvormittag. Das Unternehmen rief die EVG zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.

"Wer verhandelt, muss bereit sein, sich auf den Anderen zuzubewegen. Die DB hat die EVG zur Fortsetzung der Verhandlung am heutigen Nachmittag aufgefordert", sagte eine Sprecherin.

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