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Blitzeis in Köln und Deutschland - die Bilanz von Polizei und Feuerwehr

Köln | Seit 18 Uhr am gestrigen Abend wurde der Verkehr in Deutschland, aber auch in Köln durch sogenanntes Blitzeis eingeschränkt. Es kam zu mehreren Unfällen mit Verletzten. Die Bilanz am Tag danach, für den - zumindest am Vormittag - erneut eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes gilt.

Blitzeis in Köln

Im Gebiet der Kölner Polizei, dass auch Leverkusen und die Autobahnen umfasst, gab es insgesamt 135 Unfälle, die auf Glatteis zurückzuführen waren. 89 davon ereigneten sich im Kölner Stadtgebiet. 14 Menschen wurden insgesamt leicht verletzt.
Auch die Kölner Feuerwehr meldet ein stark erhöhtes Einsatzaufkommen. Ab 18 Uhr - also dem Einsetzen des Eisregens - musste der Rettungsdienst der Stadt Köln insgesamt 100 Mal innerhalb von zwei Stunden ausrücken. Insgesamt wurden in diesen zwei Stunden 280 Rettungsdiensteinsätze und 52 Brand- und technische Hilfeleistungen durch die Feuerwehr zu bewältigen, das ist normalerweise das Tagesaufkommen. Um die Einsätze zu bewältigen setzte die Feuerwehr mehr Rettungsfahrzeuge ein.
Die Feuerwehr berichtet über einen schwerwiegenden Unfall, den es auf der BAB 559 gab, wo zwei PKWs kollidierten. Hierbei wurden vier Personen verletzt, davon zwei schwer. Bei einer dieser beiden Verletzten handelte es sich um eine schwangere Frau die Situationsgerecht – in entsprechender Lagerung- aus dem Unfallfahrzeug geborgen werden musste. Die werdende Mutter wurde anschließend in ein Krankenhaus transportiert. 

Die Blitzeis-Lage in Deutschland

Schneefälle und gefrierender Regen haben am Samstag in weiten Teilen Deutschlands für spiegelglatte Straßen und zahlreiche Verkehrsunfälle gesorgt. Am stärksten betroffen waren die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Bei einer Massenkarambolage auf der A46 bei Iserlohn wurden sechs Menschen verletzt.

Auf der A30 in Westfalen kollidierten 14 Pkw und zwei Lkw miteinander, dabei wurden vier Menschen verletzt. In Hannover stellten die Verkehrsbetriebe am Abend den Busverkehr ein, auch Straßenbahnen verkehrten nur eingeschränkt. Zudem stürzten auch viele Fußgänger auf glatten Straßen und Fußwegen: In Hamburg verzeichneten die Rettungskräfte 415 Einsätze.

Auch am Sonntag warnt der Wetterdienst vor gefährlicher Glätte.

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