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Bürger unzufrieden mit Radwegen und ÖPNV

Berlin | Städte und Gemeinden setzen sich aus Sicht der Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland zu wenig für den Radverkehr und den Öffentlichen Nahverkehr ein. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD). Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, dass ihre Stadt zu wenig für Fahrradfahrer und Bus- und Bahnnutzer tut.

In Großstädten von mehr als 100.000 Einwohnern meint die Hälfte der Befragten, dass zu wenig für den Fußverkehr getan wird, im Bundesdurchschnitt sind 40 Prozent dieser Meinung. Nur ein Drittel der Befragten sagen, ihre Städte und Gemeinden müssten mehr für den Autoverkehr tun. "Die Politik hinkt den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger nach einer umweltfreundlichen Mobilität meilenweit hinterher", sagte VCD-Bundesvorsitzender Wasilis von Rauch.

"Wir fordern die Städte und Gemeinden auf, deutlich mehr zu tun, um den Radverkehr, die öffentlichen Verkehrsmittel und auch den Fußverkehr voranzubringen." Immer mehr Menschen setzten sich für die Verkehrswende ein, so von Rauch. "Das zeigen auch die Initiativen tausender Protestierender zum heutigen Park(ing) Day in ganz Deutschland."

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