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Demos am Samstag: Sperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen im Überblick

Köln | Für den morgigen Samstag, 22. April 2017, sind anlässlich des geplanten Bundesparteitags der Alternative für Deutschland (AfD) Kundgebungen und Demos in der Kölner Innenstadt angemeldet. Die Stadt Köln rät allen Besuchern der Domstadt, das Auto außerhalb der Ringe stehen zu lassen. Die Sperrungen und Änderungen im Nahverkehr hier im Überblick.

Wer am kommenden Samstag, 22. April 2017, in die Kölner City möchte, sollte seinen Wagen möglichst außerhalb der Ringe (Hohenzollernring, etc.) bereits stehen lassen oder direkt mit Bahn, U-Bahn oder Bus anreisen. Die Stadt Köln rät Autofahrern, die quer durch das Kölner Stadtgebiet auf die andere Rheinseite fahren wollen, den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren. Das gilt insbesondere für den Rückreiseverkehr aus dem Osterurlaub. Dazu rät die Stadt Köln, die heute noch einmal darauf hingewiesen hat, dass die Innenstadt am Samstag von außen anreisend erreichbar ist, aber ein Queren auf die rechtsrheinische Seite über die Deutzer Brücke nicht möglich ist. Denn innerhalb der Ringe rechnet die Polizei aufgrund der angekündigten Demonstrationszüge mit großen Verkehrsproblemen, von denen in erster Linie die Autofahrer betroffen sind, während Fußgänger besser auf kleinere Innenstadtstraßen ausweichen können.

Kaufhäuser und Einzelhändler haben geöffnet

Kölner Kaufhäuser in der Fußgängerzone und in der City werden zu ihren normalen Öffnungszeiten geöffnet haben, kleinere Einzelhändler entlang des Demonstrationszuges wollen ihre Entscheidung, ob sie ihre Läden schließen, von der aktuellen Lage abhängig machen. Für den Platzbedarf der Großdemonstration hat die Stadt Köln nur die Außengastronomien im Bereich Alter Markt, Heumarkt und teilweise auf den Ringen am Samstag gesperrt, die unmittelbar am Demonstrationsweg liegen. Insgesamt werden rund 50.000 Menschen zu den Demonstrationen erwartet. Diese beginnen ab etwa sieben Uhr mit Sternmärschen mit Ziel Heumarkt. Der Heumarkt ist Austragungsort der angemeldeten Großkundgebungen und Startpunkt der großen Demonstrationszüge vom Bereich Heumarkt, Alter Markt und angrenzenden Straßen aus auf den Hauptstraßenachsen zum Neumarkt bis zu den Kölner Ringen, Friesenplatz und Dom und zurück zum Heumarkt. Dementsprechend muss mit deutlichen Behinderungen des Besucher- und Geschäftsverkehres im gesamten Innenstadtbereich gerechnet werden.

Sperrungen der Polizei Köln

Die Kölner Polizei hat Sperrungen wichtiger Straßenachsen in der Innenstadt an beiden Tagen (Samstag, 22. April und Sonntag, 23. April, ganztägig) angekündigt, unter anderem des Rheinufertunnels zwischen dem Bereich Maritim-Hotel und Höhe Breslauer Platz nördlich des Hauptbahnhofes und der Deutzer-Brücke. Die Sperrungen gelten auch für den öffentlichen Nahverkehr und den Fußgängerverkehr. Eine weitere Ausdehnung der Sperrungen auf den heutigen Freitag wird nicht ausgeschlossen. Fußballfans, die sich heute Nachmittag auf den Weg zum Kölner Stadion zum Spiel des 1. FC Köln machen, sollten die aktuellen Verkehrshinweise beobachten.Darüber hinaus können situationsbedingt kurzfristig weitere Straßen und Plätze für den Verkehr gesperrt werden, so die Stadt. Entlang des Demoweges wurden absolute Halteverbotszonen eingerichtet. Diese werden laut Stadt ab heute kontrolliert. Heute seien bislang bereits 12 Fahrzeuge abgeschleppt worden.

Auch Nahverkehr betroffen

Der öffentliche Nahverkehr mit Bussen und Straßenbahnen ist im Bereich Deutzer Brücke betroffen und muss sein Angebot einschränken. Die auf der Deutzer Brücke verkehrenden Straßenbahnlinien enden jeweils vor und nach der Deutzer Brücke, der Buslinienverkehr wird in diesem Bereich deutlich eingeschränkt [Mehr dazu finden Sie hier >>>]. Das Bahnliniennetz des Regional- und Fernverkehrs ist zunächst nicht betroffen.

Die Polizei (0221-229-7777) als genehmigende Sicherheitsbehörde und die Stadt Köln haben Bürgertelefone eingerichtet. Das Bürgertelefon der Stadt Köln unter 0221- 2210 ist auch am Samstag, 22. April 2017, zu erreichen und informiert aktuell von 7 bis 19 Uhr.

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