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Nicht zu übersehen: die neuen Fahrradspuren auf der Kreuzung Ulrichsgasse/Vorgebirgsstraße/Sachsenring.

Für 2,2 Millionen Euro Kreuzung Ulrepforte fahrradfreundlich umgebaut

Köln | Die Kreuzung „Ulrepforte“ ist eine der verkehrsreichsten in Köln: Für 2,2 Millionen wurde sie jetzt radfahrerfreundlich umgebaut. Und auch KVB-Nutzer profitieren: Die Straßenbahnlinien 15 und 16 erhalten Vorrang vor Autofahrern.

An der Ulrepforte treffen Ulrichsgasse/Vorgebirgsstraße/Sachsenring zusammen – Autos, Radfahrer, Straßenbahn und Fußgänger. Schon 2017 begann die Stadt, an der Ulrichsgasse auf der Straße einen separaten Fahrradstreifen zu markieren. In den letzten sieben Monaten wurde mit Hochdruck gearbeitet, am Mittwoch wurde das letzte Fahrrad-Piktogramm aufgetragen.

Auf dem Sachsenring sind jetzt – in beide Fahrrichtungen – jeweils rund 900 Meter Radspur markiert, auf Ulrichsgasse und Vorgebirgsstraße rund 1,1 Kilometer. Jeweils 2,50 Meter breit, erlauben sie auch Überholen. Vor der Kreuzung stehen auf der Fahrbahn fünf Meter lange Aufstellflächen bereit, es gibt Abbiegerspuren und Extra-Ampeln.

Für Autofahrer eine Spur weniger

Autofahrer müssen sich künftig mit einer Fahrspur weniger zufrieden geben. Wendespuren wurden geändert, auch die Richtung der südlichen Einbahnstraße Kartäuserwall.

Der Umbau entlastet auch die enge Severinstraße, die mit im Schnitt täglich 7.000 Radfahrern an ihre Grenze stößt. „Wir haben jetzt eine bessere Nord-Süd-Verbindung“, sagt Kölns Fahrradbeauftragter Jürgen Möllers und nennt Zahlen: Vor dem Umbau wurden auf der Ulrichsgasse am Tag 300 bis 500 Radfahrer gezählt, jetzt sind es 1.500 bis 3.000. „Dadurch wird auch die Zufahrt zu den Schulen am Kartäuserwall sicherer“, ergänzt Klaus Harzendorf, Leiter des Amts für Straßen und Verkehrsentwicklung.

Zu den Umbaumaßnahmen zählt auch ein zweiter Zugang zur KVB-Haltestelle Ulrepforte. Dieser entspricht mit Drängelgitter in Z-Form den aktuellen Sicherheitsbestimmungen. Spätestens in zwei Monaten sollen die Ampeln an der Kreuzung so geschaltet sein, dass die Straßenbahnen der Linien 15 und 16 Vorrang gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern erhalten. Hierfür gab es einen Landeszuschuss von 600.000 Euro.

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Nur noch dieses eine Fahrrad-Piktogramm – dann war der Umbau der Kreuzung perfekt.

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