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Erst vor wenigen Tagen wurde eine Radfahrerin auf der Aachener Straße in Köln Weiden von einem LKW überrollt

"Kein Platz für den toten Winkel" – Aktionswoche der Stadt Köln für mehr Verkehrssicherheit

Köln | Heute wurde am Rudolfplatz die Aktionswoche für mehr Verkehrssicherheit „Kein Platz für den toten Winkel“ gestartet. Vom 11. bis 15. Juni wird die Stadt Köln an zentralen Plätzen die Gefahren des toten Winkels demonstrieren. In Zusammenarbeit mit einem Handelskonzern und dem Verband Spedition & Logistik Nordrhein-Westfalen soll es weitere Aktionen auf dem Heumarkt, dem Wiener Platz und an mehreren Schulen geben.

In Köln kommt es zu vielen Unfällen im Straßenverkehr. Die häufigste Ursache ist dabei der tote Winkel. Besonders gefährlich sind rechts abbiegende LKWs oder Busse, da der Fahrer nicht wie der PKW-Fahrer nach allen Seiten durch die Scheiben schauen kann und auch im Seiten- und Rückspiegel nicht alles sieht. Der schwere Unfall in Köln Weiden am Freitag hat gezeigt, dass besonders für Radfahrer lebensgefährliche Situationen entstehen können, wenn sie zum Beispiel an einer roten Ampel neben einen LKW fahren. Sie selbst sind sich der Gefahr oft nicht bewusst, die entsteht, wenn der LKW rechts abbiegt.

„Unfälle werden oft schon vermieden, wenn man hinter dem LKW bleibt.“, so die Seniorenvertretung der Stadt Köln. So wurde heute Vormittag ein Aufkleber mit der Aufschrift „Vorsicht toter Winkel. Sicher fahre ich nur dahinter“ auf die Rückseite eines LKWs geklebt. Die Seniorenvertretung hofft, dass die Anzahl der Unfälle durch die Aktionswoche deutlich zurückgeht. Beim Thema „toter Winkel“ seien alle betroffen – sowohl Radfahrer als auch Fußgänger. Sie wies auch auf die Gefahr für Kinder hin.

Deshalb setzt sich die Seniorenvertretung der Stadt Köln für den Einsatz von so genannten DOLBI-Spiegeln ein. Diese Zusatzspiegel sind Rückspiegel, die an der Frontscheibe des LKWs angebracht werden. Durch ihren Einsatz verringere sich die Größe des toten Winkels auf bis zu 4 %. Der tote Winkel würde also beinah beseitigt. Der Verband Spedition und Logistik NRW e. V. befürwortet auch einen staatlichen Anreiz für Zusatzspiegellösungen. Denn nach aktueller EU-Richtlinie ist die Größe des toten Winkels nur auf 19 % zu verringern. Es sei die Aufgabe der Politik, Anreize für eine freiwillige Aufrüstung zu schaffen, meint man bei dem Verband.

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