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Raser für 46 Prozent der Autobahn-Verkehrstoten mitverantwortlich

Wiesbaden | Eine nicht angepasste Geschwindigkeit ist im Jahr 2018 für 196 beziehungsweise 46 Prozent der Autobahn-Verkehrstoten in Deutschland mitverantwortlich gewesen. Bei Unfällen auf den Autobahnen kamen insgesamt 424 Menschen ums Leben, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Auf Abschnitten ohne Tempolimit war unangepasste Geschwindigkeit bei 45 Prozent der Verkehrstoten eine Unfallursache (135 von 301 Unfalltoten).

Bei Streckenabschnitten mit Geschwindigkeitsbegrenzung führte bei 50 Prozent der tödlich Verunglückten (61 von 123 Unfalltoten) eine Überschreitung des Limits zur Unfallursache. Insgesamt starben 71 Prozent der Todesopfer auf Autobahnen auf Strecken ohne Tempolimit. Allerdings liegt laut der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) auch der Anteil von Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung am gesamten Autobahnnetz bei 70 Prozent, was den hohen Anteil der Unfalltoten auf Strecken ohne Tempolimit relativiert.

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