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Stadt forciert Verkehrsberuhigung im Kölner Nordosten

Köln | Auf der Bergisch Gladbacher Straße wird die Stadt Köln in den kommenden Tagen eine Tempo 30-Zone errichten. Die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit soll vor allem die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner reduzieren.

Aber auch einen verbesserten Verkehrsfluss und dadurch bedingt eine geringere Belastung der Umwelt versprechen sich die Verantwortlichen der Stadt von dieser Maßnahme. Bisher galt auf der Hauptstraße in Richtung Bergisch Gladbach eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Mit der Geschwindigkeitsreduzierung setzt die Verwaltung ein wesentliches Vorhaben aus dem sogenannten „33-Punkte-Programm“ um, das im Mai 2017 von der Bezirksvertretung Mülheim und im Juni 2017 vom Verkehrsausschuss beschlossen wurde. Die Realisierung dieses interkommunalen Maßnahmenplans soll zur Entspannung der Verkehrssituation im rechtsrheinischen Kölner Norden beitragen.

Arbeiten sollen bis Ende 2018 abgeschlossen sein

Die Arbeiten für die Umsetzung haben am heutigen Dienstag begonnen. Zunächst wird das Amt für Verkehrsmanagement die Schaltprogramme der insgesamt 25 Ampelanlagen zwischen der Genovevastraße in Mülheim und der Stadtgrenze in Dellbrück an die neue Fahrgeschwindigkeit anpassen. Die Ampelschaltungen können auf der rund sieben Kilometer langen Straße nicht alle zur gleichen Zeit umgestellt werden, sondern nach und nach sowie in mehreren Abschnitten. Bis Ende 2018 aber soll die Umstellung vollzogen sein.

Im Anschluss daran will die Stadt die Beschilderung mit den Hinweisen auf die dann zulässige Höchstgeschwindigkeit installieren. In diesem Abschnitt sind keine Eingriffe in den fließenden Verkehr, etwa durch Baustellen, geplant. Die Kosten für die Änderung an den Ampelanlagen belaufen sich auf rund 90.000 Euro, für Änderung der Beschilderung ist mit einem Aufwand von rund 10.000 Euro verbunden. Das ergibt einen Gesamtaufwand von rund 100.000 Euro.

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