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Amazonen und Paradiesvögel im Großstadtdschungel

Im Marriott hat die Stattgarde Colonia Ahoj ihre Damenparty mit prächtigen Kostümen groß gefeiert.

Köln | „Ich bin ein Star, lasst mich rein“ lautete das diesjährige Motto der Damenparty der Stattgarde Colonia Ahoj im Marriott. Wer an diesem Abend als Dschungelkönigen die Tanzfläche verlässt, dürfte die wohl schwierigste Entscheidung des Jahres gewesen sein. Üppige Kostüme mit reichlich Fantasie bestimmten die Party im Ballsaal, wo unter anderem Querbeat und Cat Ballou für den richtigen Sound sorgen.

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Gleich mehrfach waren die Jocob-Sisters vertreten, von denen ein Mitglied sich schon mal auf ins Dschungelcamp gemacht hatte. „Zwei Stunden haben wir für die Verwandlung gebraucht und unsere Dschungelkönigin haben wir direkt mitgebracht“, sagt Jochen, der mit Uschi, Martin und Katinka aus Hennef angereist war.

Mit riesigen Perücken und goldenen Bärten war ein anderes Quartett unterwegs: „Wir wollten das Dschungelthema aufgreifen und ein etwas trashiges Kostüm bieten. Am längsten hat das Schminken im Gesicht gedauert. Der goldene Bart besteht aus Glitter und Bodylotion. Vor fünf Stunden haben wir begonnen und sind gerade noch rechtzeitig fertig geworden“, sagt Frank aus Köln, während gerade die nächsten Damen mit üppigen Federschmuck die große Showtreppe herunter kommen.

Um 50 Zentimeter ist Chantal de la Cruz durch ihr prächtiges Kostüm angewachsen und dürfte mit 2.50 Metern wohl der größte Gast des Abends gewesen sein. „15 Zentimeter kommen von den Absätzen, den Rest macht die Perücke aus. Normalerweise bin ich zwei Meter groß. Für das Ankleiden und Schminken habe ich locker zwei Stunden investiert. Es muss ja auch alles Sitzen vom Kleid bis zum Busen. Natürlich würde ich auch nie zweimal mit dem gleichen Outfit zu einem solchen Ball gehen“, sagt die großgewachsene „Dame“ aus Aachen.

Ziemlich bunt ist auch Moderator(in) Kevin Kobel alias Asti Tresor unterwegs. „Das ist auch eine kleine Anleihe vom Dschungelcamp mit Dirk Bach. Da darf es auch mal etwas bunter und schriller sein. Die Einzelteile habe ich mir überall in der Welt zusammengesucht. Jetzt muss ich stark sein, ein Gang auf die Toilette ist in den nächsten Stunden nicht drin“, sagt der Paradiesvogel mit seinem prächtigen Kostüm mit Blick auf die Flamingos und Raubkatzen, die gerade an ihm vorziehen.

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Darunter sticht vor allen eine „Dame“ mit Leoparden-Look ins Auge, deren eleganter Hut gut einen Meter Breite hat. Andere Gäste scheinen für ihr Outfit das komplette Blumenfenster leergeräumt zu haben und präsentieren sich mit reichlich Blüten und Blättern als menschliche Pflanzn.

Der Präsident der Stattgarde, André Schulze Isfort, ist in diesem Jahr mit einem komplett neuen Kostüm unterwegs. „Das Mariechen-Outfit hat nicht mehr so richtig gepasst, deshalb habe ich mir jetzt dieses lange Abendkleid schneidern lassen“, sagt Schulze Isfort, der es mit seinen hohen Absätzen auch locker auf zwei Meter Körpergröße bringt. Zu seinen Gästen zählten auch wieder zahlreiche Mitglieder ehemaliger Dreigestirne, wie die frühere Jungfrau René Sion.

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