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„De Höppemötzjer“-Jubiläum im Sartory: „Wunderbar“ - „Sehr tänzerisch“ - „Berauschend“

Köln | Die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ feierte gestern im Sartory Jubiläum. Der Saal restlos ausverkauft und bis auf den letzten Platz besetzt. Schon während der Veranstaltung nur begeisterte Stimmen. Das kölsche Publikum, aber auch die großen Bläck Fööss, machten einen nach Karneval ausgehungerten Eindruck und genossen Stimmung und kölsche Tön.

Ganz vorne im großen Sartory saß eine Grande Dame des Tanzes, Biggi Fahnenschreiber, die auch einen Teil des Weges mit der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ gegangen ist. Denn sie hatte sie auch einmal trainiert in den 44 Jahren seit der Gründung. „Es gefällt mir hervorragend und der neue Tanz ist wunderbar. Sehr tänzerisch. Als die alten Choreografien von mir gezeigt wurden, hätte ich weinen können. Es war berauschend zu sehen mit welchem Einsatz hier der Tanz gepflegt wird.“, so Fahnenschreiber gegenüber report-k.de.

Es war ein Abend der Musik und des Tanzes, der mit Lutz Kniep begann, bevor die „Kindertanzgruppe De Höppemötzjer“ auf die Bühne kamen. Denn die „Höppemötzjer“ pflegen über Generationen hinweg den eigenen Nachwuchs und die Tradition wird in einigen Familien weitergegeben, wie Moderator Lukas Wachten, von der Bühne aus aufzeigte und der Ehemaligentanz der „Höppemötzjer“ belegte. Dr. Joachim Wüst, Literat des Festkomitee Kölner Karneval und Präsident der Großen Kölner Karnevalsgesellschaft: „Der Ehemaligen-Tanz war super. Das vier Generationen miteinander tanzen, das hat es im Kölner Karneval bisher nicht gegeben und wird es auch nicht wieder so schnell. Auch meine eigenen Töchter haben bei den „Höppemötzjern“ getanzt. Einfach toll.“

Die Musikgruppe „De Klüngelköpp“, „Willi und Ernst“ und „Querbeat“ sorgten für Unterbrechungen zwischen den tänzerischen Auftritten. Aus dem Sauerland kamen die Tänzer des „HCC Helden“ und denen erfüllten die Höppemötzjer einen Traum. Denn die wollten einmal in ihrem Leben auf der großen Bühne des Sartory tanzen, der Bühne, die man aus dem Fernsehen kennt, wie einer aus der Gruppe sichtlich euphorisiert, mitteilte. Mit den „Helden“ verbindet die „Höppemötzjer“ eine lange Freundschaft, denn in der Session treten die Kölner im Sauerland auf. Und dieser Auftritt sei der einzige, bei dem vier Tänze vorgestellt werden. Die Kabarettistin Sylvia Brecko, die die „Höppemötzjer“ bei deren Choreografien unterstützt, gab eine Einlage ihres Könnens.

Der dritte Tanz, choreografiert von Brecko, war eine Weltpremiere und verband, ganz eng am Motto des kommenden Rosenmontagszuges „Fastelovend em Blot, he un am Zuckerhot“ angelegt die neuen Partnerstädte Rio und Köln. Das Publikum jubelte. Das Finale beschlossen die Bläck Fööss, die mit dem „Stammbaum“ begannen und einen wundervollen Abend, so die Stimmen aus dem Publikum, ausklingen ließen. Werner Beyer, einer der „2 Schlawiner“ und Geschäftsführer des „Stammtisch Kölner Karnevalisten“: „Wir sind stolz darauf diese absolute Top-Tanzgruppe in unserer Mitte zu haben. Das heute hier war eine super Geschichte und absolut beeindruckend.“ Denn die „Höppemötzjer“ sind beim Stammtisch Mitglied und auch der neben ihm sitzende 1. Vorsitzende und Baas Jürgen Blum pflichtete dem bei. Mit dem Abend im Sartory haben die „Höppemötzjer“ gezeigt, dass sie in der Champions League der Tanzgruppen tanzen.

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